Zur transgenerationalen Weitergabe von Traumata in der Familiengeschichte von deutschen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg

Referent: Carsten Stein (Herrnhut), Master of Theologie (UNISA) und Vorsitzender des Tikwa e.V. Herrnhut.
Ort: Tagungshaus Komenský, Herrnhut | Eintritt frei.

Flucht aus Ostpreußen über das zugefrorene Haff. [Quelle: Bundesarchiv, Bild 146-1990-001-30 / UnknownUnknown author / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de]

Vortrag Teil I:
Mi 19.02.2020 | 19:30 Uhr
Tagungshaus Komenský, Herrnhut

Einführung: „Der Zweite Weltkrieg als traumatisches Ereignis und seine Folgen für den Einzelnen – ist das heute noch ein Thema für uns?“
Es erfolgt eine Begriffsklärung zum Thema psychischer Traumata sowie ein historischer Rückblick auf die damaligen Ereignisse. Ziel ist dabei die Betrachtung der Ereignisse von damals mit den Augen der Opfer. Es geht um die Folgen für den Einzelnen mit dem Versuch zu erklären, warum die traumatischen Folgen insbesondere in Deutschland so stark zur Geltung kamen.
Dieser Vortrag ist als Einführung zu verstehen für Teil II am 26.02.2020.
Vortragszeit: 90 Min., anschließend Diskussion
Eintritt frei


Vortrag Teil II: (knüpft an die Einführung in Teil I am 19.02. an.)
Mi 26.02.2020 | 19:30 Uhr
Tagungshaus Komenský, Herrnhut

„Wie traumatische Erfahrungen der Großeltern noch heute wirken: Das Phänomen der transgenerationalen Weitergabe von Traumata“
Nach einer begrifflichen Klärung wenden wir uns der Frage zu, ob auch heute, in der dritten Generation nach dem Zweiten Weltkrieg, noch psychische Auffälligkeiten als Folgen einer posttraumatischen Belastungsstörung nach dem Krieg nachzuweisen sind. An Beispielen sollen Hilfen beim Erkennen der Auffälligkeiten und seelsorgerliche Möglichkeiten der Hilfe erläutert werden.

Vortragszeit: 90 Min., anschließend Diskussion
Eintritt frei

Veranstaltung der Akademie Herrnhut e.V. in Kooperation mit der Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.