Ausstellungen und Projekte

Symposium: „Religion als Integrationsressource?“

Eine Veranstaltung von TRAWOS – Institut f. Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung der Hochschule Zittau/Görlitz | in Koop. mit der Katholischen Erwachsenenbildung Hessen und der Akademie Herrnhut

Datum: 13.06.2019 – 14.06.2019

Ort: Gäste- und Tagungshaus Komensky, Comeniusstraße 8–10, 02747 Herrnhut

Teilnahme und Verpflegung
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt.

Übernachtungsmöglichkeit
Im Gästehaus Komenský in Herrnhut sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden:
Einzelzimmer (Dusche/WC) mit Frühstück: 53 € Doppelzimmer (Dusche/WC) mit Frühstück: 80 €

Anmeldung
Um Anmeldung und Zimmerreservierung wird gebeten.
Kontakt: Sînziana Schönfelder
E-Mail: sinziana.schoenfelder@hszg.de
Tel.: +49 (0)3581 374-4671
Anmeldeschluss ist der 03.06.2019.

Projekt
Das Symposium ist Teil des Projektes »Religionssensible Integrationskultur
in Ostsachsen« (2018–2020) des TRAWOS-Instituts an der Hochschule Zittau/Görlitz unter der Leitung von Prof. Raj Kollmorgen.
https://www.hszg.de/trawos.html

Inhalt
Haben Sie sich schon einmal in ihrem privaten, aber vor allem in Ihrem beruflichen Umfeld über (andere) kulturell-religiöse Praktiken gewundert oder (in-)direkte Missverständnisse aufgrund von religiösen Unterschieden erlebt?
Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich gemeinsam über die Bedeutung von Religion im beruflichen, ehrenamtlichen und privaten Kontext sowie in Integrationsprozessen auszutauschen. Neben einem Workshop, Vorträgen und Impulsreferaten von Fachexperten gibt es auch genügend Gelegenheiten für informelle Gespräche und zur Vernetzung.
Der interkulturelle und interreligiöse Dialog ist sowohl eine hoch relevante Ressource in der als auch ein essentieller Modus der lokalen und sozialen Integration. Dafür setzt sich das Projekt »Religionssensible Integrationskultur in Ostsachen« im Landkreis Görlitz ein. Im Zentrum stehen die Anregung und Organisation (inter-)religiöser Kommunikations-, Bildungs- und Erfahrungsprozesse.
Wir richten uns u. a. an haupt- und ehrenamtlich Engagierte, die mit Geflüchteten und/oder Migrantinnen arbeiten sowie an Multiplikatorinnen, Vertreter*innen religiöser Gemeinschaften und interessiertes Fachpublikum.
Wir freuen uns auf Sie!



Gefördert vom Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen sowie vom Landkreis Görlitz im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Zittau/Görlitz.


Symposium: „Der Kreis um Jerzy Giedroyc und die polnische Exilzeitschrift KULTURA“

Veranstaltung muss wegen Krankheit des Referenten verschoben werden!

Die Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V. und die Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V. laden ein:

Die Bedeutung des Kultura-Kreises und der Pariser Zeitschrift „Kultura“ für Widerstand und Opposition in den Staaten Mittelosteuropas und der Sowjetunion nach 1945 – Symposium mit Wolfgang Templin

Die „Kultura“ war die wichtigste Zeitschrift der polnischen Emigration nach dem II. Weltkrieg und war maßgeblich verbunden mit der Person des Redak­teurs Jerzy Giedroyc (1906–2000). Sie hatte einen prägenden Einfluss auf das geistige und politische Leben Polens und vor allem die polnische Opposition.

Leiter: Wolfgang Templin (Berlin), Publizist, Philosoph

Datum:
Fr 14.06.2019 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Sa 15.06.2019 | 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: Gäste- und Tagungshaus KOMENSKÝ, Comeniusstraße 8–10, 02747 Herrnhut

Wir bitten um Anmeldung bis zum 31.05.2019, die Teilnahme ist kostenfrei. Übernachtungs-/ und Verpflegungskosten sind selbst zu tragen.

Anmeldung | Zimmerreservierung:
Gäste- und Tagungshaus KOMENSKÝ:
Tel.: 035873. 33840 | Fax: 035873. 33859 | E-Mail: info@komensky.de

Information zum Symposium:
Umweltbibliothek Großhennersdorf | Akademie Herrnhut
Tel.: 035873. 40503 | E-Mail: info@akademie-herrnhut.de


Inhalt des Symposiums:

  • Einführende Vorträge/Impulse zur Geschichte Polens im 20. Jahrhundert, zur Vorgeschichte und zum Entstehen des Kreises um Zeitschrift
  • Film/Filme über die Pariser Kultura und Jerzy Giedroyc
  • Arbeit an ausgewählten Texten und Diskussion (Demokratisches Manifest von 1950, Schlüsseltexte des bedeutendsten politischen Publizisten der „Kultura“ Juliusz Mieroszewski, gemeinsame Manifeste osteuropäischer und russischer Intellektueller aus den 70er Jahren)
  • Abschlussdebatte: Das Erbe der Kultura und die Zukunft des Europäischen Projektes

Hier finden Sie den Programmablauf, Hintergrundinformationen zum Thema sowie Literaturempfehlungen zum Herunterladen als PDF:


Mit freundlicher Unterstützung des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

SEMINAR: „Hannah Arendts Kritik der totalitären Herrschaft und ihr Versuch der Wiedergewinnung des Politischen“

Datum: 12.05.17 – 13.05.2017

Zeit: 10.00 Uhr

Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Commeniusstraße 8 – 10, 02747 Hernhut

 

Hannah Arendts (1906 – 1975) Denken und Werk sperren sich gegen vorschnelle Zuordnungen. Als Jüdin, Flüchtling und Philosophin stand sie zwischen den Kulturen und politischen Fronten. Ihr Leben war geprägt von der Erfahrung der Verfolgung, des Holocaust und des Exils in den USA. Zeitlebens wehrte sie sich gegen die Versuchung geschlossener Systeme und hat dennoch einen weitgehend eigenständigen philosophischen Entwurf hinterlassen.

Ihr Interesse galt einer Neubestimmung des Politischen mit dem Ziel, jene politischen und kulturellen Bedingungen zu ermitteln, welche die Freiheit der Minderheiten und der Andersdenkenden sichern. Arendts Betonung von Pluralität, Kommunikation und gegenseitiger Verantwortlichkeit erwächst aus dieser leidenschaftlichen Suche nach den Möglichkeiten humanen politischen Handelns. Das Politische ist die geschichtliche Durchbruchstelle, in der freies Handeln als Ereignis sichtbar wird.

In diesem Kontext hat die Philosophin eine Analyse des Nationalsozialismus und des Stalinismus vollzogen und beide Systeme mit dem Begriff „totale Herrschaft“ charakterisiert. Beide Varianten des Totalitarismus stehen für Freiheitsvernichtung, und damit wird in der Perspektive Arendts die Autonomie des Politischen liquidiert.

Ihre analytischen Bemühungen hatten großen Einfluss auf die Ausgestaltung der sog. Totalitarismustheorie vor allem seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Streit um die Gültigkeit dieser Theorie – samt ihrer politischen Implikationen – ist bis zum heutigen Tage nicht abgeebbt.

Somit soll u.a. während des Seminars einerseits Arendts Kritik der totalitären Herrschaft und andererseits die Bedeutungsfelder vom tätigen Leben und damit auch ihr Konzept von der Autonomie der Politik behandelt und diskutiert werden.

Es sind unterschiedliche Methoden und Medien vorgesehen (u.a. Textarbeit, Dokumentarfilm, Powerpoint).

 

Referent/in:

  • Blanka Mouralova (Politologin, Mitarbeiterin am Institut für Totalitarismusforschung Prag, Publizistin; Prag);
  • Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist; Badingen OT Klinke)

 

Seminarleitung:

Wolfram Tschiche

 

Veranstaltungsträger und Kooperationspartner:

Eine Veranstaltung der Umweltbibliothek Großhennersdorf in Kooperation mit der Akademie Herrnhut

AUSSTELLUNG, VERNISSAGE, TAGUNG, PUBLIKATIONEN: Denken im Zwiespalt – Zum 200. Geburtstag des Philosophen Hermann Lotze

Datum: 19.05.17 – 24.09.17

Ort: Stadtmuseum Bautzen, Kornmarkt 1, 02625 Bautzen

Aus Anlass des 200. Geburtstages des in Bautzen geborenen Philosophen Hermann Lotze zeigt das Museum Bautzen vom 19. Mai bis zum 24. September 2017 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Denken im Zwiespalt – zum 200. Geburtstag des Philosophen Rudolph Hermann Lotze“.

Heute in Deutschland fast vergessen, galt Lotze noch bis in die 1920er Jahre als einer der bedeutendsten deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts. Mit seiner Arbeit traf er eines der tiefsten Bedürfnisse seiner Zeit, nämlich eine Synthese herzustellen zwischen dem Idealismus, wie er durch Kant und seine Nachfolger in Deutschland wirkte, und den mechanistischen Ansichten der sich rasant entwickelnden Naturwissenschaften.

Als Mediziner selbst in den Naturwissenschaften ausgebildet, andererseits auch der Kunst und Religion von Jugend an zugetan, versuchte er, „die Ansichten des Materialismus zu reproduzieren, ohne seine Prinzipien zu teilen.“ (MP §149) In seinem Hauptwerk „Mikrokosmus“ erhoffte Lotze den Nachweis dafür zu erbringen, „wie ausnahmslos universell die Ausdehnung und wie völlig untergeordnet die Bedeutung der Sendung ist, welche der Mechanismus in dem Baue der Welt zu erfüllen hat.“ (MK I, Vorwort)

Wie der Titel „Mikrokosmus“ schon zeigt, galt Hermann Lotzes Hauptinteresse dabei immer der Frage nach dem Menschen. Als erster führte er den Begriff des Wertes in den Bereich der Philosophie ein. Er wurde zum wichtigen Anreger für Denker des beginnenden 20. Jahrhunderts, für die Phänomenologie, den Neukantianismus und den Pragmatismus. In Amerika gilt er noch heute als einer der wichtigsten deutschen Philosophen.

Die Ausstellung: Bücher, Briefe, Dokumente, Fotos etc. zu Lotzes Biografie nehmen nur den kleineren Teil der etwa 250 m² Ausstellungsfläche ein. Der weitaus größere Teil beschäftigt sich anhand von anschaulichen und zum Teil interaktiven Modellen sowie einigen nachvollziehbaren Experimenten mit dem philosophischen Inhalt seines breitgefächerten Werkes: Metaphysik, Naturphilosophie und -geschichte, Physiologie, Psychologie, Ethik, Geschichte, Religionsphilosophie, Logik und Ästhetik.

Die wissenschaftliche Tagung findet am 20. und 21. Mai im Museum Bautzen statt. Sie wird nicht nur die Themen der Ausstellung, der zeitgleich im Museum Bautzen z sehen ist, wissenschaftlich vertiefen, sondern auch weitere Aspekte seines Denkens in den Mittelpunkt rücken. Die Wirkungsgeschichte Lotzes in Europa und den USA wird von hochkarätigen Referenten aus dem In- und Ausland beleuchtet und der Frage nach seiner Bedeutung für die Gegenwart nachgegangen. Es wird um eine vorherige Anmeldung per Telefon oder Mail gebeten.

Publikationen: In einer dreiteiligen Reihe erscheinen ein reich bebilderter Ausstellungskatalog (1), ein Transkriptionsband mit Mitschriften von Lotze-Vorlesungen zur Religionsphilosophie und Psychologie sowie einigen Briefen (2) und im Anschluss an die Tagung ein Tagungsband mit den gesammelten Vorträgen (3).

 

Infos zur Tagung: Tagungsflyer

Mehr: http://www.bautzen.de/museum-bautzen.asp?iid=1341&mid=341&uid=0

 

 

Passion

Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau

Fotografien von Christopher Thomas
Fastentücher von Ursula Sax

Der Münchner Fotograf Christopher Thomas schuf während der Proben zu den Oberammergauer Passionsspielen einen Zyklus von Farbfotografien. Dabei konzentrierte er sich auf einzelne Darsteller. Die zeitlosen, an klassische Malerei angelehnten Bilder spiegeln die ungeheure Energie und Emotion der Aufführung. Ganz bewusst erinnern sie an die großen Passionszyklen der abendländischen Kunst. In Zittau treten die Fotografien in den Kontext der beiden historischen Fastentücher von 1472 und 1573 sowie zeitgenössischen Fastentüchern der Bildhauerin Ursula Sax.

 

1.3.2014 – 27.4.2014

www.museum-zittau.de;

Gesichter der Reformation- Wanderausstellung zur Reformation im Dreiländereck

Ausstellung im Schloss Krobnitz ab dem 29.03.2014

Im Rahmen der bis 2017 laufenden Lutherdekade finden mehrere Veranstaltungen und Projekte in der Oberlausitz statt. Eins davon ist diese Wanderausstellung, die Personen des 16.- 20. Jahrhunderts porträtiert, die für unterschiedliche Inhalte und Auswirkungen des Reformationsgeschehens stehen. Dabei stellen die Oberlausitz, Nordböhmen und der westliche Teil Niederschlesiens den geografischen Bezugsrahmen dar. Dabei werden sowohl die Konflikte innerhalb der Konfessionen, aber auch das tolerante Nebeneinander der verschiedenen Glaubensrichtungen gezeigt. Die Ausstellung wurde als zentrales Projekt durch den Kulturraum Oberlausitz- Niederschlesien initiiert.

“Dornröschen“

Ausstellung im Dorfmuseum Markersdorf vom 01.12.2013 bis zum 06.04.2014

1970 verfilmte die DEFA das beliebte Märchen „Dornröschen“ auf Schloss Hartenfels in Torgau und schuf einen wunderbaren Märchenklassiker mit prachtvollen Kostümen und flotter Musik. Die Ausstellung wurde vom Stadtmuseum Torgau entwickelt. Zu sehen sind unter anderem Originalkostüme aus dem Film. Auch für die kleinen Besucher gibt es jede Menge zu entdecken. Unterstützt wird die Ausstellung durch einen 15-minütigen Zusammenschnitt des Märchenfilms und ein Märchenpuzzle.

„Eine Hausfrau ohne Schürze ist wie eine Suppe ohne Würze“

Ausstellung im Ackerbürgermuseum Reichenbach vom 12.10.2013 bis zum 23.02.2014

Geschätzte 70 Exemplare sind zu bestaunen. Zusammengetragen hat die Schürzensammlung Marianne Scholz- Paul aus Königshain.

Zinzendorf, Herrnhut und die Mission

Diese Gemeinschaftsausstellung mit dem Unitätsarchiv Herrnhut erfolgt anlässlich der Eröffnung des Neubautraktes am Völkerkundemuseum Herrnhut und ist vom vom  27. März – 17. Juni 2012 zu sehen.

 

Das Unitätsarchiv verfügt über eine Vielzahl von Kunstwerken (Gemälde, Graphiken) zum Thema, die letztmalig im Jahr 2000 zum 300. Geburtstag Zinzendorfs in Herrnhut präsentiert wurden. Darüber hinaus sind allerdings auch bisher nie gezeigte Objekte zu sehen. Diese Ausstellung verweist erneut auf die Bedeutung Zinzendorfs für den Ort Herrnhut sowie für die Mission der Evangelischen Brüder-Unität. Gleichzeitig soll damit auf die Basis für die Entstehung der völkerkundlichen Sammlungen innerhalb der Brüder-Unität, aus denen 1878 das Völkerkundemuseum Herrnhut hervorging, eingegangen werden.

Inhaltliche Themen dieser Ausstellung:

– Zinzendorf – eine kurze Biografie

– Herrnhut – vom Exulantenort zur Missionsgemeinde

– Von der Herrnhaag-Kantate zum Erstlingsbild

– Herrnhuter als frühe Ethnographen

– Mission und was daraus wurde

Ein Fokus der Ausstellung richtet sich auf frühe universalhistorische Arbeiten von Angehörigen der Brüder-Unität. Dazu kommen Ethnographica, die vielfach zu den frühen musealen Objekten aus den jeweiligen Regionen gehören.

 

Lutherdekade

Lutherdekade

Die im Jahr 2008 von der Evangelischen Kirche in Deutschland ausgerufene Lutherdekade zählt momentan zu den anspruchsvollsten Initiativen mit internationaler Ausstrahlung. Im Hinblick auf den 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017 wird deren Wirkungsgeschichte in den Fokus vielfältiger Betrachtungen, zahlreicher Veranstaltungen und wissenschaftlicher Diskussion gerückt.

Weiterlesen …

Stipendiatenverbund

Der geplante Stipendiatenverbund möchte über einen längeren Zeitraum vor allem junge Geisteswissenschaftler für unsere Region interessieren. Gleichermaßen soll die Oberlausitz  als traditonsreicher wie zukunftsträchtiger Wissenschaftsstandort überregional verstärkt wahrgenommen und bekannt gemacht werden

Weiterlesen …

Regionalforschung

Integriert in der GWI soll das Regionalforschungsinstitut regionale Initiativen, Impulse und Erkenntnisse in den Dienst der weiteren Entwicklung unserer Region stellen. Dafür werden in der Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung relevante regionale und überregionale wissenschaftliche Entwicklungen und Ergebnisse vorgestellt, debattiert und zusammengeführt.

Weiterlesen …