Aktuelles

JAHRESPROGRAMM DER AKADEMIE HERRNHUT 2019

22.–24.03.2019 | Tagungshaus „Komenský“ (Herrnhut)
EUROPA-UNGARN-SYMPOSIUM
Die ostmitteleuropäische Perspektive: Transformationsprozesse bis in die Gegenwart zwischen nationaler Selbstbehauptung und europäischer Partizipation”

Referenten: Prof. Dr. Ágnes Heller (Budapest), Rudolf Ungváry (Budapest), Hans-Henning Paetzke (Budapest)

Moderatoren: György Dalos (Berlin), Hans-Henning Paetzke (Budapest), Wolfram Tschiche (Klinke), Frank-Lothar Kroll (Chemnitz)

Moderator Podium: Stefan Nölke (MDR/Referatsleiter Geschichte)

Veranstalter: Akademie Herrnhut und TU Chemnitz

Koop.partner: Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung der TU Dresden, Imre-Kertész-Kolleg der Universität Jena, Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V., Mitteldeutscher Rundfunk/ Redaktion Geschichte

Gefördert von: Bundesstiftung Aufarbeitung, Landkreis Görlitz, Hannah-Arendt-Institut


14.–15.06.19 | Tagungshaus Komenský (Herrnhut)
SEMINAR
„Der Kreis um Jerzy Giedroyc und die Exilzeitschrift ‚Kultura’”

Referent: Wolfgang Templin (Berlin)

Veranstalter: Umweltbibliothek Großhennersdorf

Koop.partner: Sächsischer Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Umweltbibliothek Großhennersdorf e. V., Akademie Herrnhut


25.09.2019 | Tagungshaus Komenský (Herrnhut)
VORTRAG
Die innenpolitische Auseinandersetzung um die Stellung und Zukunft Polens in der Europäischen Union”

Referent: Pawel Krzak (Krakau), Mitarb. am Verlag „Austeria“, Übersetzer, Publizist

Veranstalter: Umweltbibliothek Großhennersdorf

Kooperationspartner: Akademie Herrnhut

Gefördert von: Bundeszentrale für politische Bildung


01.–02.11.2019 | Tagungshaus „Komenský“ (Herrnhut)
SEMINAR „Zygmunt Bauman: Totalitarismus und Moderne”

Referent: Wolfram Tschiche (Klinke)

Veranstalter: Umweltbibliothek Großhennersdorf

Kooperationspartner: Sächsischer Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Umweltbibliothek Großhennersdorf e. V.


06.11.2019 | Tagungshaus „Komenský“ (Herrnhut)
VORTRAG
„Mentalitäten und Verhaltensweisen von Menschen in den postsowjetischen Gesellschaften – der ‚Homo sovieticus‘ als gesellschaftliches Phänomen”

Referent: Dr. Jurko Prochasko (Lviv)– Hochschullehrer, Übersetzer, Autor

Veranstalter: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

Kooperationspartner: Akademie Herrnhut

Gefördert von: Bundeszentrale für politische Bildung


04.12.2019 | Tagungshaus „Komenský“ (Herrnhut)
VORTRAG
Ceausescu und die folgenden drei Jahrzehnte nach dem Regimewechsel in Rumänien” Referenten: William Totok (Berlin) – Schriftsteller, Journalist, Wolfram Tschiche (Klinke)

Veranstalter: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

Kooperationspartner: Akademie Herrnhut

Gefördert von: Bundeszentrale für politische Bildung


Weitere Veranstaltungen sind in Erarbeitung, Näheres ab dem 01.04.2019

NEUERSCHEINUNG: „Geistige Lieferung I“

Anton Sterbling
NATIONALSTAATEN UND EUROPA
Problemfacetten komplizierter Wechselbeziehungen

Geistige Lieferung I | Akademie Herrnhut 2018
Verkaufspreis: 16,00 €


In den aktuellen Auseinandersetzungen um Europa steht eine nur selten explizit thematisierte Kernfrage im Mittelpunkt: Soll die Europäische Union als „Staatenbund“ oder als „Bundesstaat“ weiterent­wickelt werden?

Dies verbindet sich mit der ebenso wenig ange­messen diskutierten Frage, ob ein Europa der Natio­nen oder eines jenseits der bestehenden Nationen angestrebt wird.

Dass diese Fragen nicht hinreichend offen und öffentlich debattiert und demokratisch entschieden werden, hat seine Gründe nicht nur darin, dass die Konstruktion der Europäischen Union bisher weit­gehend als „offenes“ Projekt intellektueller und technokratischer Eliten vorangetrieben wurde, son­dern auch in den vermuteten Widerständen und Beharrungstendenzen gegebener Nationalstaaten


Thematische Schwerpunkte

  • Imaginäre und reale Grenzen in der Geschichte Europas
  • Europa der Nationalstaaten oder jenseits der Nationen?
  • Staatlich verfasste Gesellschaften und Legitimitätsgrundlagen politischer Herrschaft
  • Zur Wertidee der Freiheit in der abendländischen Kultur und Gesellschaftsordnung

Zum Autor

Anton Sterbling, geboren 1953 in Groß-Sankt-Nikolaus/Banat in Rumänien. Mitbegrün­der der Autorengruppe „Aktionsgruppe Banat“. Studium der Sozialwissenschaften (1975–1981) an der Universität Mannheim, Promotion (1987) und Habilitation (1993) an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Bis Ende März 2019 Professor für Soziologie an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/OL.

Geistige Lieferung I | Akademie Herrnhut e.V.
Prof. Dr. Anton Sterbling Nationalstaaten und Europa Problemfacetten komplizierter Wechselbeziehungen
Herausgegeben von Prof. Dr. Albert Löhr, Dr. Dietrich Meyer, Andreas Schönfelder
In Kooperation mit Umweltbibliothek Großhennersdorf e. V.
Neisse Verlag, Dresden 2018 | www. Neisseverlag.de 1. Auflage
ISBN 978-3-86276-263-7
Druck: Gustav Winter Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH

Gefördert durch die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.







EUROPA-UNGARN-SYMPOSIUM „Ostmitteleuropäische Perspektive: Transformationsprozesse zwischen nationaler Selbstbehauptung und europäischer Partizipation”

mit Ágnes Heller und Rudolf Ungváry (Budapest) –

Datum: 22.03.2019 – 24.03.2019

Ort: Gäste- und Tagungshaus Komensky, Comeniusstraße 8–10, 02747 Herrnhut

Eintritt: frei
Anmeldung erbeten | Tel. 035873 33840

Referenten:  Ágnes Heller (Philosophin, Budapest) und Rudolf Ungváry (Schriftsteller / Publizist)
Moderatoren: György Dalos (Berlin), Hans-Henning Paetzke (Budapest), Wolfram Tschiche (Klinke), Frank-Lothar Kroll (Chemnitz)
Moderator Podium: Stefan Nölke (MDR / Referatsleiter Geschichte)


Im Fokus des Symposiums stehen die vielschichtigen Transformationsprozesse im (ost)-mitteleuropäischen Raum seit den „Friedlichen Revolutionen“ 1989/90 bis in die Gegenwart, insbesondere aus ungarischer Perspektive. Es wird den Ursachen der Zerwürfnissituation zwischen ostmittel- und westeuropäischen Europavorstellungen nachgegangen und untersucht, warum sich ostmitteleuropäische Länder entschieden haben, national- bzw. liberal-konservative Wege zu gehen.
Zu überprüfen und zu bewerten ist dabei auch das Verhältnis zwischen ostmitteleuropäischen und westlichen Haltungen gegenüber der Vorstellung eines vereinten Europas sowie Möglichkeiten und Chancen einer Verständigung und Annäherung.

Für diese Veranstaltung kommen die beiden großartigen ungarischen Denker Ágnes Heller (1929) und Rudolf Ungváry (1936) nach Herrnhut.

Ágnes Heller war Schülerin von Georg Lukács und wurde 1955 von ihm promoviert; nach jahrzehntelanger politischer Unterdrückung in Ungarn emigrierte sie 1977 nach Australien, wo sie 1978 bis 1983 eine Soziologie-Professur innehatte; 1986 wurde sie Hannah Arendts Nachfolgerin auf deren Lehrstuhl für Philosophie an der New School for Social Research in New York.

Rudolf Ungváry (*1936), Ingenieur, Schriftsteller, Publizist; nach der Niederschlagung der ungarischen Revolution von 1956 verhaftet und interniert, vor der Wende aktives Mitglied der demokratischen Opposition; Ungváry ist Verfasser avantgardistischer Prosa und von Abhandlungen zur Wissensorganisation.

Die Podiumsdiskussion wird am Di 26.03.2019 in der MDR Kultur-Werkstatt ausgestrahlt.
Im Rahmen der Schriftenreihe „Geistige Lieferung“ der Akademie Herrnhut ist ein Tagungsband geplant.


Hier kann das Programm als PDF heruntergeladen werden:


SEMINAR "György Konrád – Eine Stimme aus Mitteleuropa – Konráds Literatur und Essayistik"

SEMINAR „György Konrád – Eine Stimme aus Mitteleuropa – Konráds Literatur und Essayistik“

Datum: vom 26.10.18 (19.00 – 21.00 Uhr) bis 27.10.18 (9.30 – 17.00 Uhr)

Ort: Gäste- und Tagungshaus Komensky, Comeniusstraße 8–10, 02747 Herrnhut

Eintritt: frei

Referent/in: György Dalos (Schriftsteller, Historiker, Übersetzer; Berlin), Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist; Badingen OT Klinke)

Seminarleitung: Wolfram Tschiche


György Konrad wurde 1933 im ungarischen Debrecen geboren – ein ungarischer Jude, der den deutschen Vernichtungskommandos entkommen konnte. Nach seinem Studium arbeitete er als Sozialarbeiter, als Stadtsoziologe und debütierte schließlich 1969 als Schriftsteller mit seinem Roman „Der Besucher“. Die westeuropäische Kritik lobte das Buch wegen der völlig neuen Tonart, die mit diesem Werk in der osteuropäischen Literatur angestimmt worden sei.

Konrads schonungsloser Blick auf das realsozialistische Elend brachte ihn zunehmend in Opposition zum Regime. Die – zusammen mit Ivan Szelenyi –verfasste systemkritische soziologische Analyse “Die Intelligenz auf den Weg zur Klassenmacht“ konnte nur im Samisdat erscheinen. Konrad handelte sich damit in Ungarn ein weitgehendes Veröffentlichungsverbot ein, konnte aber mit der Zeit im Westen veröffentlichen.

Seit jener Zeit ist Konrad als Autor zahlreicher Romane, Essays und als Kritiker der politischen Situation seines Heimatlandes hervorgetreten. Zudem hat er öffentliche Ämter wahrgenommen: So war er Präsident des Internationalen PEN-Clubs, Präsident der Berliner Akademie der Künste und er erhielt bedeutende internationale Ehrungen.

Mit diesem Seminar möchten wir einigen wichtigen Aspekten von Konrads Prosawerk und Essayistik nachgehen sowie die damit verbundenen Probleme und Anliegen diskutieren.

Während des Seminars finden verschiedene Methoden und Medien Verwendung.


Freitag, 26.10. 2018

  • 19.00 – 21.00 Uhr Einführung in Leben und Literatur György Konrads (György Dalos)

Samstag, 27.10. 2018

  • 09.30 – 11.00 Uhr Diskussionen ostmitteleuropäischer Dissidenten: Konrads Position innerhalb der Mitteleuropadebatte (György Dalos)
  • 11.00 – 11.15 Uhr Kaffeepause
  • 11.15 – 12.45 Uhr Europäische Perspektiven : Die Europäische Union als konföderativer Verfassungsstaat? (Wolfram Tschiche)
  • 12.45 – 14.00 Uhr Mittagessen
  • 14.00 – 15.00 Uhr Ein Weltvolk im Nationalstaat – Konrads Reflexionen zum Judentum (Wolfram Tschiche)
  • 15.00 – 15.30 Uhr Kaffeepause
  • 15.30 – 17.00 Uhr Lesen und Diskutieren von ausgewählten Konrad-Texten (Unter Anleitung von Dalos/ Tschiche)
  • Ab 17.00 Uhr Ende des Seminars

  • Um Anmeldung bis zum 20.10.2018 wird gebeten per Mail w.tschiche@t-online.de oder telefonisch unter 039325 / 22359.
  • Betreffs Übernachtung- und Verpflegung wenden Sie sich/ wendet Euch bitte direkt an die Komensky Gäste- und Tagungsstätte / Herrn Przyluski
    Gäste- und Tagungshaus Komensky / Herr Przyluski
    Tel.: 035873/ 33840
    Fax: 035873/ 33859
    Email: info@komensky.de
  • Förderer: Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
  • Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
  • Kooperationspartner: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

VORTRAG: „Proteste in der Sowjetunion gegen den Einmarsch der Warschauer Paktstaaten in die CSSR“

Moderation: Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist, DDR-Oppositioneller; Klinke)

Referent: Yuriy Prokhasko (Germanist, Literaturwissenschaftler am Institut für Literaturforschung der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, Lviv)

Datum: 05. September 2018, 19.00 bis 21.00 Uhr

Ort: Gäste- und Tagungshaus Komenský

Eintritt: der Vortrag ist kostenfrei


Das Jahr 1968 war in Ost und West von dramatischen Ereignissen, politischen Hoffnungen und Enttäuschungen gekennzeichnet.

So trug die Empörung über den Vietnamkrieg weltweit zum globalen Charakter der 68er Protestbewegung bei. Im April 1968 wurde Martin Luther King ermordet und infolge dessen kam es zu Rassenunruhen ungekannten Ausmaßes. Im Juni erlag der demokratische Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy ebenfalls einem Attentat. Die Weltmacht USA war innen- und außenpolitisch erschüttert.

Die westeuropäischen Länder, Frankreich, Italien und die BRD, sahen sich mit rebellierenden Studierenden und Jugendlichen konfrontiert, die die Nachkriegsgesellschaften, ihre Eliten und Werte, grundsätzlich infrage stellten. Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke im April 1968 kam es auch in der BRD zu heftigen Protesten. Teile der französischen und italienischen Gesellschaft solidarisierten sich mit den rebellierenden Studierenden. So kam es zu Besetzungen von Universitäten, zu Streiks und Betriebsbesetzungen. Auf diesen Protest reagierten die herrschenden Eliten z.T. mit massiven staatlichen Repressalien.

Auch in Ostmitteleuropa kam es 1968 zu Rebellionen und Reformversuchen.

Zwei große Themen standen dort im Mittelpunkt der Debatten: Wie können die sozialistischen Planwirtschaften effizienter und produktiver gestaltet werden? Zweitens wurde der Ruf nach mehr politischen Freiheiten – Presse -, Meinungs-, Reise – und Versammlungsfreiheit – immer lauter.

In Polen und Jugoslawien kam es ebenfalls zu Studentenrebellionen, gegen die der sozialistische Staat mit Repressionen vorging.

Jedoch ist das Jahr 1968 in Ostmitteleuropa vor allem mit den politischen und wirtschaftlichen Reformversuchen in der Tschechoslowakei verbunden, die als „Prager Frühling“ in die Geschichte eingegangen sind. Unter Führung Alexander Dubceks wurde der Versuch unternommen, den Sozialismus stalinistischer Prägung durch einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu ersetzen.

Die militärische Niederschlagung dieses Reformversuchs durch die „Bruderstaaten“ des Warschauer Pakts unter Führung der Sowjetunion hatte immense politische Auswirkungen – weit über die CSSR hinaus. Rückblickend kann man festhalten, dass der „Prager Frühling“ die historisch letzte Möglichkeit war, den „realen Sozialismus“ im Sinne einer umfassenden Demokratisierung zu reformieren.


  • Übernachtungsfragen und Kontakt: Gäste- und Tagungshaus Komensky / Herr Przylusk, Tel.: 035873/ 33840, Fax: 035873/ 3385, Email: info@komensky.de
  • Anmeldung: Um Anmeldung wird bis zum 01.09. gebeten. Per Email: w.tschiche@t-online.de ; telefonisch unter: 039325/ 22359. Betreffs Übernachtungs- und Verpflegungsfragen wenden Sie sich/ wendet Euch bitte an das Gäste-und Tagungshaus Komensky / Herrn Przyluski (s.o.).
  • Förder: Bundeszentrale für politische Bildung
  • Veranstalter: Wolfram Tschiche, Umweltbibliothek Großhennersdorf in Kooperation mit der Akademie Herrnhut (AH)
KONFERENZ "Die Schöberlinie - Eine Bunkerlinie im Grenzraum Sachsen - Böhmen"

KONFERENZ „Die Schöberlinie – Eine Bunkerlinie im Grenzraum Sachsen – Böhmen“

Datum: SA, 01.09. 2019 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Penzion Petrovaa bouda, Horní Svetlá 66, 471 57 Marenice (CZ)
Eintritt: frei
Veranstalter: Kultur aktiv e.V. in Kooperation mit der Umweltbibliothek Großhennersdorf


Das von Kultur Aktiv e.V. aus Dresden initiierte Projekt wirft einen Blick auf „Die Schöberlinie – Eine Bunkerlinie im Grenzraum Sachsen – Böhmen“. An einer der ältesten Grenzen Europas auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik befindet sich eine Bunkerlinie. Diese ist ein Symbol für eine längst überholte Vergangenheit in der Geschichte Deutschlands und der Tschechischen Republik. Ebenso steht diese nur Eingeweihten bekannte Bunkerlinie für eine absurde, niemals kriegstaugliche militärische Befestigungsanlage.

Am 1. September 2018 wird als Teil des Projekts ein abendlicher Workshop mit anschließendem Gespräch in der Petersbaude stattfinden. Der Workshop ist öffentlich und kann ohne Anmeldung besucht werden. Im Rahmen des Workshops werden die Ergebnisse des tschechisch-deutschen Künstlerworkshops vorgestellt. Sie hatten sich im Mai 2018 künstlerisch mit dem Thema Grenze auseinander gesetzt und einzelne Bunker zu temporären Ausstellungsräumen umgestaltet. Als zweiter Teil werden durch Vertreter der Umweltbibliothek Großhennersdorf weitere Aspekte der sächsisch-böhmischen Grenzbeziehungen vorgestellt. So waren während der Niederschlagung des Prager Frühlings vor genau 50 Jahren, mehrere Wochen lang, Soldaten auf der deutschen Seite der Grenze stationiert und hatten einen Einfluss auf die Grenzregion.


Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen und dem Deutsch-Tschechischem Zukunftsfonds finanziell gefördert.

SEMINAR „Karl Marx und der Marxismus: Zur Interpretation und kritischen Perspektive des polnischen Philosophen Leszek Kolakowski“

Referent: Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist; Badingen OT Klinke)
Datum: FR, 08.06. 2018 (19.00 – 21.00 Uhr) bis  SA, 09.06. 2018 (09.30 – 17.00 Uhr)
Ort: Gäste- und Tagungshaus Komensky, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V., Umweltbibliothek Großhennersdorf
Förderer: Landkreis Görlitz


Karl Marx, der vor 200 Jahren in Trier geboren wurde, gehört zweifellos zu den großen Gestalten des 19. Jahrhunderts, und sein geistiges und politisches Erbe entfaltetet gerade nach seinem Tode eine gewaltige Wirkung.

Wollen wir das Werk Marxens verstehen, so müssen wir uns auch die wichtigen Merkmale jener Epoche, in der sich sein Denken und Handeln entwickelte, vergegenwärtigen. Das 19 Jahrhundert war das Zeitalter des aufsteigenden Bürgertums, und wichtige Kennzeichen dieser Zeit waren neben dem Bevölkerungswachstum, die sich beschleunigende Industrialisierung, die soziale Frage im Kontext eines „Raubtierkapitalismus“, die Revolutionen und die sich organisierende Arbeiterklasse.

In diesem Kontext begegnen wir dem vom hegelschen Denken geprägten Philosophen, der erst Radikaldemokrat war, dann Kommunist wurde, der Journalist, politischer Aktivist und Revolutionär war, Politökonom und Universalgelehrter.

Karl Marx war und ist eine Herausforderung für geistige und politische Auseinandersetzungen.

Der polnische Philosoph Leszek Kolakowski, selbst im Nachkriegspolen Marxist und Parteimitglied, hat einen tiefgreifenden geistigen Wandlungsprozess vollzogen, indem er u.a. in der zweiten Hälfte der 70er Jahre mit einem umfangreichen dreibändigen Werk „Die Hauptströmungen des Marxismus“ sowohl eine Analyse als auch eine Kritik des Marxismus vorlegte.

Im Rahmen seiner kritischen Auseinandersetzung stellte Kolakowski die Frage, in welcher Weise und infolge welcher Umstände die ursprüngliche Idee fähig war, über so zahlreiche und so unterschiedliche, sich gegenseitig bekämpfende Kräfte das Patronat auszuüben. Er fragt danach, wie es möglich war, dass der prometheische Humanismus von Marx als Grundlage und Rechtfertigung der totalitären Barbarei des Stalinismus dienen konnte.


Seminarprogramm:

Freitag, 08.06. 2018

18.45 – 19.00 Uhr Begrüßung, Einführung in das Seminar

19.00 – 21.00 Uhr Anmerkungen zu Leben und Werk von Karl Marx Der Streit um die Erbschaft: Wer ist der rechtmäßige Erbe Marxens?

Samstag, 09.06. 2018

09.30 – 11.00 Uhr Zu den Grundlagen des Marxschen Denkens bis ca. 1848. Die Gesellschaftsphänome in der Perspektive von Marx – das „Kommunistische Manifest“

11.00 – 11.15. Uhr Kaffeepause

11.15 – 13.00 Uhr Kolakowskis kritische Bewertung zur Werttheorie und Ausbeutungstheorie – Kolakowskis kritische Bewertung zum historischen Materialismus

13.00 – 14.00 Uhr Mittagessen

14.00 – 15.30 Uhr Traditionen und Quellen des Marxschen Denkens. Lesen und Diskutieren von ausgewählten Texten

15.30 – 16.00 Uhr Kaffeepause

16.00 – 17.00 Uhr Lesen und Diskutieren von ausgewählten Texten


Übernachtungsfragen und Kontakt: Gäste- und Tagungshaus Komensky / Herr Przylusk (Tel.: 035873/ 3384 ; Fax: 035873/ 33859;Email: info@komensky.de)

Anmeldung: Um Anmeldung wird bis zum 03.06. gebeten. Per Email: w.tschiche@t-online.de ; telefonisch unter: 039325/ 22359. Betreffs Übernachtungs- und Verpflegungsfragen wenden Sie sich/ wendet Euch bitte an das Gäste-und Tagungshaus Komensky / Herrn Przyluski (s.o.).

REFERAT „Gedanken über Nationalstaaten und Europa“ von Prof. Dr. Anton Sterbling (Fürth), II. Geistige Lieferung

Datum: 25.04.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V., Umweltbibliothek Großhennersdorf
Förderer: Landkreis Görlitz


So nur selten explizit angesprochen, steht in den aktuellen Auseinandersetzungen um Europa doch die Kernfrage im Mittelpunkt, ob die Europäische Union als „Staaten­bund“ oder als „Bundesstaat“ weiterentwickelt werden soll.

Dies verbindet sich mit der ebenso wenig angemessen thematisierten Frage, ob ein Europa der Nationen oder jen­seits der bestehenden Nationen angestrebt wird? Dass diese Fragen nicht hinreichend offen, öffentlich und demokratisch debattiert und entschieden werden, hat seine Gründe nicht nur darin, dass die Konstruktion der Europäischen Union bisher weitgehend als Projekt intellektueller und technokratischer Eliten vorangetrieben wurde, sondern auch in den vermuteten Widerständen und Beharrungstendenzen gegebener Nationalstaaten.

In dem Vortrag wird daher in Form von Thesen die universalgeschichtliche Bedeutung moderner Nationalstaaten aufgezeigt und dabei insbesondere die Frage der Legitimitäts­grundlagen politischer Herrschaft beleuchtet. Einer historisch-modernisierungstheoreti­schen Leitvorstellung folgend, soll dabei dargelegt werden, welche Vorzüge demokrati­sche Nationalstaaten aufweisen und warum die Europäische Union daher als Werte-, In­teressen- und Vertragsgemeinschaft eigenständiger Nationalstaaten und nicht gegen die­se weiterentwickelt werden sollte.

Dieses Referat legt den Grundstein für Band II der Schriftenreihe „Geistige Lieferung“ der Akademie Herrnhut, die im Herbst 2018 auf der Frankfurter Buchmesse erscheinen soll.


Anton Sterbling:

Professor für Soziologie an der Hochschule der Sächsischen Polizei, geb. 1953 in Groß-Sankt-Nikolaus (Banat/Rumänien). Mitbegründer der regimekriti­schen Autorengruppe „Aktionsgruppe Banat“. Sozialwissenschaftliches Studium an der Universität Mannheim, Promotion 1987, Habilitation 1993. Mitglied des Wissenschaft­lichen Beirats der Südosteuropa-Gesellschaft (2000-2012, Vorsitzender 2004-2008), Mitglied des Sprecherrates der Sektion „Europasoziologie“, vormals „Ost- und Ost­mitteleuropa-Soziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (1992-2012, Spre­cher 2005-2008). Mitantragsteller und betreuender Professor am Graduiertenkolleg „Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa“, an der Friedrich-Schiller Universität Jena (2006-2016).


Neuere Bücher:

  • Krisen und Wandel, Krämer Verlag, Hamburg 2009;
  • Verwerfungen in Modernisierungsprozessen. Soziologische Querschnitte, Krämer Verlag, Hamburg 2012;
  • Grenzgänge, Heimat, Wanderungen. Narrative über das zerbrochene Sinnmuster der Vergangenheit, Pop Verlag, Ludwigsburg 2013;
  • Wege der Modernisierung und Konturen der Moderne im westlichen und östlichen Europa, Springer Verlag, Wies­baden 2015;
  • Zuwanderung, Kultur und Grenzen in Europa. Buchreihe Land-Berichte (Band 11), Shaker Verlag, Aachen 2015; Sicherheit und Lebensqualität im Landkreis Görlitz. Ergebnisse einer Bürgerbefragung. Rothenburger Beiträge. Polizeiwissenschaft­liche Schriftenreihe (Band 78), Rothenburg/Oberlausitz 2015;
  • Zuwanderungsschock – Deutschland und Europa in Gefahr? Probleme der Zuwanderung und Integration, Krä­mer Verlag, Hamburg 2016;
  • Europa zwischen Realität und Verblendung, Krämer Ver­lag, Hamburg 2016;
  • Minderheitenfragen, kulturelle Institutionen und Minderheitenlite­ratur. Rothenburger Beiträge. Polizeiwissenschaftliche Schriftenreihe (Band 88), Ro­thenburg/Oberlausitz 2017.

REFERAT „Die Christen im Orient – Geschichte und aktuelle Lage“

Datum: vom 14.03.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gesundbrunnen Bautzen, Ev.-Luth. Superintendententur Löbau-Zittau, Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V., Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
Förderer: Landesbeauftragter der Landeskirche Sachsens


In diesem Vortrag wird Prof. Dr. Thomas Bremer vor dem Hintergrund, Religion als Ressource für die soziale Arbeit sichtbar zu machen, die Grundlagen für das Thema, nämlich „Die Christen im Orient – Geschichte und aktuelle Lage“ erklären.

Dr. theol. Thomas Bremer ist Universitätsprofessor für Ökumenik und Friedensforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Geboren 1957 promovierte er, nach seinem Studium der Katholischen Theologie, der Slavischen und der Klassischen Philologie in München und Belgrad, 1990 mit einer Arbeit zur Ekklesiologie in der Serbischen Orthodoxen Kirche. Bevor er 1999 an die Universität Münster berufen wurde, war er von 1996-1999 Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (Berlin). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen ‚die Orthodoxie in Russland und in Serbien‘, ‚Religion und Politik‘, ‚ökumenische Beziehungen zwischen westlichen und östlichen Kirchen‘ sowie ‚Kirchen und Religionsgemeinschaften in Konfliktsituationen‘.

REFERAT „Religion als Ressource für die soziale Arbeit“

Datum: vom 21.03.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gesundbrunnen Bautzen, Ev.-Luth. Superindententur Löbau-Zittau, Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V., Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
Förderer: Ausländerbeauftragter der Landeskirche Sachsens


Für dieses Referat konnten wir Dr. Frank van der Velden gewinnen, der zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung Hessen ein Kursangebot unter der Themensetzung entwickelt hat.

Dr. Frank van der Velden ist Studienleiter für interreligiöse Bildung im Diözesanbildungswerk Limburg, u.a. als Bischöflicher Beauftragter für Islamfragen. Geboren 1964, studierte er in Damaskus und Tübingen islamische und katholische Theologie sowie orientalische Sprachen. Von 1997 bis 2014 war van der Velden in Kairo erst als theologischer Referent der katholischen Gemeinde in Ägypten und später als Leiter der Fachgruppe Religion an der dortigen Deutschen Evangelischen Oberschule tätig. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland lehrte und wirkte er im Bereich der interreligiösen Erwachsenenbildung in Mainz, Hamburg, Wiesbaden und Limburg, unter anderem um Religion als Ressource in Schule und sozialer Arbeit mit Muslimen und Christen zu vermitteln.

VORTRAG „Den Tagen gemeinsam mehr Leben geben – Perspektiven auf den Hospizalltag“

Datum: vom 22.01.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V., Internationales Hochschulinstitut – TU Dresden, Christliches Hospiz Ostsachen e.V.
Kooperationspartner: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

SEMINAR „Leben und Werk Anna Achmatowas. Ein russisches Schicksal in der Stalinzeit“

Datum: vom 01.12.17 (19.00 – 21.00 Uhr) bis 02.12.17 (9.30 – 17.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
Kooperationspartner: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.
Referent/in: Dr. Radka Denemarkova (Schriftstellerin, Übersetzerin, Germanistin; Prag), Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist; Badingen OT Klinke)

Seminarleitung: Wolfram Tschiche


Anna Andrejewna Achmatova gilt als Leitfigur des Akmeismus, einer literarischen Bewegung des 20. Jahrhunderts, die sich in Abgrenzung von dem damals herrschenden Futurismus und Symbolismus durch eine klare, wirklichkeitsnahe Poesie auszeichnet. Anna Achmatova wurde 1889 in Bolschoj Fontan bei Odessa geboren und begann bereits im Alter von 11 Jahren Gedichte zu schreiben. 1910 heiratete sie in erster Ehe Nikolai Gumiljow, ebenfalls ein Vertreter des Akmeismus.

In ihren ersten Gedichtzyklen „Vecer“ (1912, „Abend“) und „Cetki“ (1914, „Rosenkranz“) widmete sie sich ganz ihrem persönlichen Erfahrungsbereich und ihrer Gefühlswelt. Ihre Werke wurden von sowjetischen Kritikern als zu „privat“ und „asozial“ verurteilt. Zwischen 1922 und 1958 war sie mit einem Publikationsverbot belegt. Ihr Gedichtzyklus „Rekviem“ (1953 – 1963, „Requiem“), der sich mit dem stalinistischen Terror auseinandersetzte, erschien in der ehemaligen UdSSR erst nach ihrem Tod im Jahr 1987.

Anna Achmatova blieb, wie vielen Menschen ihrer Generation, nichts an Unheil erspart, was der Erste Weltkrieg, die Revolution, der Stalinismus und schließlich der Zweite Weltkrieg über ihr Land brachten. Ihr erster Ehemann, der Lyriker Nikolai Gumiljow wurde 1921 im umbenannten St. Petersburg von den Bolschewiki erschossen; der einzige Sohn verbrachte insgesamt achtzehn Jahre in sowjetischer Haft; Nikolai Punin, mit dem sie in dritter Ehe verheiratet war, kam 1953 im Lager um, wo bereits viele der Freunde, so Mandelstam und Pilnjak, geblieben waren. Auch wurde über sie vom KGB eine umfangreiche Akte namens „Objekt Achmatova“ angelegt.

Doch sie selbst, vor der Revolution bereits eine gefeierte Dichterin, danach jahrzehntelang zum Schweigen verurteilt, verfolgt und geschmäht, hielt die Emigartion für unangemessen. Stattdessen unbehaust, wie sie lebte, fühlte sie sich ausschließlich ihrem Werk verpflichtet. Erst gegen Ende ihres Lebens stellten sich der Ruhm und Anerkennung ein. Dieser stand sie aber mit Gelassenheit gegenüber.

1964 erhielt Anna Achmatova den renomierten Ätna – Taormina – Preis, ein Jahr später wurde sie Ehrendoktorin in Oxford. Neben Lyrik verfasste Anna Achmatova zahlreiche Essays, Übersetzungen und wissenschaftliche Arbeiten. Sie starb 1966 in Domodjedowo bei Moskau.

Mit dem Seminar verfolgen wir nicht nur die Absicht, Leben und Werk Anna Achmatovas vorzustellen, sondern darüber hinaus – auch in ihrer Perspektive – die Situation der Kunst und Kultur während der stalinistischen Ära zu diskutieren


Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Informationen über die Oktoberrevolution der Bolschewiki: Erziehungsdiktatur und Staatsterror;

  • Analyse Stalins als totalitärer Herrscher: System und Ideologie;

  • Auseinandersetzung mit der bolschewistischen und stalinistischen Kulturpolitik – Zur Situation von Kunst und Kultur in der Sowjetunion;

  • Aufzeigen von Kunstströmungen in der Sowjetunion;

  • Kennenlernen der Lyrik Anna Achmatovas (u.a.: „Requiem“, „Eine kleine Geographie“, „Die Weide“, „Poem ohne Held“);

  • Gemeinsames Textlesen von Gedichten Achmatovas;

  • Lesung Radka Denemarkovas u.a. aus ihrem Roman „Kobold“ und essayistischen Texten zu Anna Achmatova

  • Anregungen zum Engagement gegen totalitäre Bestrebungen in der Gegenwart


Sonstiges:

  • Um Anmeldung bis zum 29.11.2017 wird gebeten per Mail w.tschiche@t-online.de oder telefonisch unter 039325 / 22359.
  • Betreffs Übernachtung- und Verpflegung wenden Sie sich/ wendet Euch bitte direkt an die Komensky Gäste- und Tagungsstätte / Herrn Przyluski (s.o.)
    Tel.: 035873/ 33840
    Fax: 035873/ 33859
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