Herzlich Willkommen!

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Wir laden Sie ein, gemeinsam geisteswissenschaftliche Perspektiven zu fördern, zu entwickeln und zu gestalten. Entdecken Sie das wissenschaftliche Potential unserer Region und darüber hinaus sowie Angebote für die politische und kulturelle Bildung auf vollkommen neuen Seiten!

Diese Webseite sehen wir als interaktive Schnittstelle, die den offenen Diskurs über Themen, Informationen und Wissen kontinuierlich vorantreibt sowie wichtigen Veranstaltungen und Anliegen ein Forum bietet. Dafür werden wir die Angebote sukzessive erweitern und freuen uns über nachhaltige und engagierte Mitarbeit in jeder Form.

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Aktuelle Beiträge

REFERAT „Gedanken über Nationalstaaten und Europa“ von Prof. Dr. Anton Sterbling (Fürth), II. Geistige Lieferung

Datum: 25.04.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V., Umweltbibliothek Großhennersdorf
Förderer: Landkreis Görlitz


So nur selten explizit angesprochen, steht in den aktuellen Auseinandersetzungen um Europa doch die Kernfrage im Mittelpunkt, ob die Europäische Union als „Staaten­bund“ oder als „Bundesstaat“ weiterentwickelt werden soll.

Dies verbindet sich mit der ebenso wenig angemessen thematisierten Frage, ob ein Europa der Nationen oder jen­seits der bestehenden Nationen angestrebt wird? Dass diese Fragen nicht hinreichend offen, öffentlich und demokratisch debattiert und entschieden werden, hat seine Gründe nicht nur darin, dass die Konstruktion der Europäischen Union bisher weitgehend als Projekt intellektueller und technokratischer Eliten vorangetrieben wurde, sondern auch in den vermuteten Widerständen und Beharrungstendenzen gegebener Nationalstaaten.

In dem Vortrag wird daher in Form von Thesen die universalgeschichtliche Bedeutung moderner Nationalstaaten aufgezeigt und dabei insbesondere die Frage der Legitimitäts­grundlagen politischer Herrschaft beleuchtet. Einer historisch-modernisierungstheoreti­schen Leitvorstellung folgend, soll dabei dargelegt werden, welche Vorzüge demokrati­sche Nationalstaaten aufweisen und warum die Europäische Union daher als Werte-, In­teressen- und Vertragsgemeinschaft eigenständiger Nationalstaaten und nicht gegen die­se weiterentwickelt werden sollte.

Dieses Referat legt den Grundstein für Band II der Schriftenreihe „Geistige Lieferung“ der Akademie Herrnhut, die im Herbst 2018 auf der Frankfurter Buchmesse erscheinen soll.


Anton Sterbling:

Professor für Soziologie an der Hochschule der Sächsischen Polizei, geb. 1953 in Groß-Sankt-Nikolaus (Banat/Rumänien). Mitbegründer der regimekriti­schen Autorengruppe „Aktionsgruppe Banat“. Sozialwissenschaftliches Studium an der Universität Mannheim, Promotion 1987, Habilitation 1993. Mitglied des Wissenschaft­lichen Beirats der Südosteuropa-Gesellschaft (2000-2012, Vorsitzender 2004-2008), Mitglied des Sprecherrates der Sektion „Europasoziologie“, vormals „Ost- und Ost­mitteleuropa-Soziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (1992-2012, Spre­cher 2005-2008). Mitantragsteller und betreuender Professor am Graduiertenkolleg „Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa“, an der Friedrich-Schiller Universität Jena (2006-2016).


Neuere Bücher:

  • Krisen und Wandel, Krämer Verlag, Hamburg 2009;
  • Verwerfungen in Modernisierungsprozessen. Soziologische Querschnitte, Krämer Verlag, Hamburg 2012;
  • Grenzgänge, Heimat, Wanderungen. Narrative über das zerbrochene Sinnmuster der Vergangenheit, Pop Verlag, Ludwigsburg 2013;
  • Wege der Modernisierung und Konturen der Moderne im westlichen und östlichen Europa, Springer Verlag, Wies­baden 2015;
  • Zuwanderung, Kultur und Grenzen in Europa. Buchreihe Land-Berichte (Band 11), Shaker Verlag, Aachen 2015; Sicherheit und Lebensqualität im Landkreis Görlitz. Ergebnisse einer Bürgerbefragung. Rothenburger Beiträge. Polizeiwissenschaft­liche Schriftenreihe (Band 78), Rothenburg/Oberlausitz 2015;
  • Zuwanderungsschock – Deutschland und Europa in Gefahr? Probleme der Zuwanderung und Integration, Krä­mer Verlag, Hamburg 2016;
  • Europa zwischen Realität und Verblendung, Krämer Ver­lag, Hamburg 2016;
  • Minderheitenfragen, kulturelle Institutionen und Minderheitenlite­ratur. Rothenburger Beiträge. Polizeiwissenschaftliche Schriftenreihe (Band 88), Ro­thenburg/Oberlausitz 2017.

REFERAT „Die Christen im Orient – Geschichte und aktuelle Lage“

Datum: vom 14.03.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gesundbrunnen Bautzen, Ev.-Luth. Superintendententur Löbau-Zittau, Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V., Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
Förderer: Landesbeauftragter der Landeskirche Sachsens


In diesem Vortrag wird Prof. Dr. Thomas Bremer vor dem Hintergrund, Religion als Ressource für die soziale Arbeit sichtbar zu machen, die Grundlagen für das Thema, nämlich „Die Christen im Orient – Geschichte und aktuelle Lage“ erklären.

Dr. theol. Thomas Bremer ist Universitätsprofessor für Ökumenik und Friedensforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Geboren 1957 promovierte er, nach seinem Studium der Katholischen Theologie, der Slavischen und der Klassischen Philologie in München und Belgrad, 1990 mit einer Arbeit zur Ekklesiologie in der Serbischen Orthodoxen Kirche. Bevor er 1999 an die Universität Münster berufen wurde, war er von 1996-1999 Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (Berlin). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen ‚die Orthodoxie in Russland und in Serbien‘, ‚Religion und Politik‘, ‚ökumenische Beziehungen zwischen westlichen und östlichen Kirchen‘ sowie ‚Kirchen und Religionsgemeinschaften in Konfliktsituationen‘.

REFERAT „Religion als Ressource für die soziale Arbeit“

Datum: vom 21.03.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gesundbrunnen Bautzen, Ev.-Luth. Superindententur Löbau-Zittau, Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V., Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
Förderer: Ausländerbeauftragter der Landeskirche Sachsens


Für dieses Referat konnten wir Dr. Frank van der Velden gewinnen, der zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung Hessen ein Kursangebot unter der Themensetzung entwickelt hat.

Dr. Frank van der Velden ist Studienleiter für interreligiöse Bildung im Diözesanbildungswerk Limburg, u.a. als Bischöflicher Beauftragter für Islamfragen. Geboren 1964, studierte er in Damaskus und Tübingen islamische und katholische Theologie sowie orientalische Sprachen. Von 1997 bis 2014 war van der Velden in Kairo erst als theologischer Referent der katholischen Gemeinde in Ägypten und später als Leiter der Fachgruppe Religion an der dortigen Deutschen Evangelischen Oberschule tätig. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland lehrte und wirkte er im Bereich der interreligiösen Erwachsenenbildung in Mainz, Hamburg, Wiesbaden und Limburg, unter anderem um Religion als Ressource in Schule und sozialer Arbeit mit Muslimen und Christen zu vermitteln.

VORTRAG „Den Tagen gemeinsam mehr Leben geben – Perspektiven auf den Hospizalltag“

Datum: vom 22.01.18 (19.00 – 21.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V., Internationales Hochschulinstitut – TU Dresden, Christliches Hospiz Ostsachen e.V.
Kooperationspartner: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

SEMINAR „Leben und Werk Anna Achmatowas. Ein russisches Schicksal in der Stalinzeit“

Datum: vom 01.12.17 (19.00 – 21.00 Uhr) bis 02.12.17 (9.30 – 17.00 Uhr)
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei
Veranstalter: Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.
Kooperationspartner: Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.
Referent/in: Dr. Radka Denemarkova (Schriftstellerin, Übersetzerin, Germanistin; Prag), Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist; Badingen OT Klinke)

Seminarleitung: Wolfram Tschiche


Anna Andrejewna Achmatova gilt als Leitfigur des Akmeismus, einer literarischen Bewegung des 20. Jahrhunderts, die sich in Abgrenzung von dem damals herrschenden Futurismus und Symbolismus durch eine klare, wirklichkeitsnahe Poesie auszeichnet. Anna Achmatova wurde 1889 in Bolschoj Fontan bei Odessa geboren und begann bereits im Alter von 11 Jahren Gedichte zu schreiben. 1910 heiratete sie in erster Ehe Nikolai Gumiljow, ebenfalls ein Vertreter des Akmeismus.

In ihren ersten Gedichtzyklen „Vecer“ (1912, „Abend“) und „Cetki“ (1914, „Rosenkranz“) widmete sie sich ganz ihrem persönlichen Erfahrungsbereich und ihrer Gefühlswelt. Ihre Werke wurden von sowjetischen Kritikern als zu „privat“ und „asozial“ verurteilt. Zwischen 1922 und 1958 war sie mit einem Publikationsverbot belegt. Ihr Gedichtzyklus „Rekviem“ (1953 – 1963, „Requiem“), der sich mit dem stalinistischen Terror auseinandersetzte, erschien in der ehemaligen UdSSR erst nach ihrem Tod im Jahr 1987.

Anna Achmatova blieb, wie vielen Menschen ihrer Generation, nichts an Unheil erspart, was der Erste Weltkrieg, die Revolution, der Stalinismus und schließlich der Zweite Weltkrieg über ihr Land brachten. Ihr erster Ehemann, der Lyriker Nikolai Gumiljow wurde 1921 im umbenannten St. Petersburg von den Bolschewiki erschossen; der einzige Sohn verbrachte insgesamt achtzehn Jahre in sowjetischer Haft; Nikolai Punin, mit dem sie in dritter Ehe verheiratet war, kam 1953 im Lager um, wo bereits viele der Freunde, so Mandelstam und Pilnjak, geblieben waren. Auch wurde über sie vom KGB eine umfangreiche Akte namens „Objekt Achmatova“ angelegt.

Doch sie selbst, vor der Revolution bereits eine gefeierte Dichterin, danach jahrzehntelang zum Schweigen verurteilt, verfolgt und geschmäht, hielt die Emigartion für unangemessen. Stattdessen unbehaust, wie sie lebte, fühlte sie sich ausschließlich ihrem Werk verpflichtet. Erst gegen Ende ihres Lebens stellten sich der Ruhm und Anerkennung ein. Dieser stand sie aber mit Gelassenheit gegenüber.

1964 erhielt Anna Achmatova den renomierten Ätna – Taormina – Preis, ein Jahr später wurde sie Ehrendoktorin in Oxford. Neben Lyrik verfasste Anna Achmatova zahlreiche Essays, Übersetzungen und wissenschaftliche Arbeiten. Sie starb 1966 in Domodjedowo bei Moskau.

Mit dem Seminar verfolgen wir nicht nur die Absicht, Leben und Werk Anna Achmatovas vorzustellen, sondern darüber hinaus – auch in ihrer Perspektive – die Situation der Kunst und Kultur während der stalinistischen Ära zu diskutieren


Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Informationen über die Oktoberrevolution der Bolschewiki: Erziehungsdiktatur und Staatsterror;

  • Analyse Stalins als totalitärer Herrscher: System und Ideologie;

  • Auseinandersetzung mit der bolschewistischen und stalinistischen Kulturpolitik – Zur Situation von Kunst und Kultur in der Sowjetunion;

  • Aufzeigen von Kunstströmungen in der Sowjetunion;

  • Kennenlernen der Lyrik Anna Achmatovas (u.a.: „Requiem“, „Eine kleine Geographie“, „Die Weide“, „Poem ohne Held“);

  • Gemeinsames Textlesen von Gedichten Achmatovas;

  • Lesung Radka Denemarkovas u.a. aus ihrem Roman „Kobold“ und essayistischen Texten zu Anna Achmatova

  • Anregungen zum Engagement gegen totalitäre Bestrebungen in der Gegenwart


Sonstiges:

  • Um Anmeldung bis zum 29.11.2017 wird gebeten per Mail w.tschiche@t-online.de oder telefonisch unter 039325 / 22359.
  • Betreffs Übernachtung- und Verpflegung wenden Sie sich/ wendet Euch bitte direkt an die Komensky Gäste- und Tagungsstätte / Herrn Przyluski (s.o.)
    Tel.: 035873/ 33840
    Fax: 035873/ 33859
    Email: info@komensky.de

TAGUNG „Weltwende 1917 – Russland, Europa und die bolschewistische Revolution“

Datum: 16.11.17-18.11.17

Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut


Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD), die Technische Universität Chemnitz und die Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung laden vom 16. bis 18. November 2017 im Tagungshaus Komesky (Herrnhut) zur Tagung „Weltwende 1917 – Russland, Europa und die Bolschewistische Revolution“ ein.

Die russische Doppelrevolution von 1917 markiert ein weltgeschichtliches Ereignis von epochaler Bedeutung. Sie hat nicht nur das alte Russland aus den Angeln gehoben und vernichtet, sondern auch die historische Entwicklung Europas im 20. Jahrhundert entscheidend mitbestimmt. Ihren Anfang nahm sie vor 100 Jahren, mit den Arbeiterprotesten in Petrograd und der daraus resultierenden Februarrevolution. Diese Revolution schien das Zarenreich – seit 1906 eine konstitutionelle Monarchie – in eine demokratisch-pluralistische Republik zu verwandeln. Im Oktober 1917 rissen jedoch die Bolschewiki durch einen von den kriegsmüden Massen mitgetragenen Putsch die Macht an sich und beendeten damit diese vielversprechende Entwicklung. Sie verwandelten das „neue Russland“ immer mehr in einen diktatorischen Einparteienstaat und entfernten sich damit von allen bisher bekannten Formen politischer Partizipation und demokratisch-parlamentarischer Repräsentation.

Im Jubiläumsjahr 2017 werden zahlreiche Memorialveranstaltungen diesem Ereignis gewidmet sein. Das Besondere der Herrnhuter Tagung ist, das im Mittelpunkt freilich nicht die vielfach geschilderten und allseits bekannten konkreten Ereignisse stehen. Die Tagungsintention richtet sich vielmehr auf die Erhellung und Durchdringung der ideologischen Komponenten des Revolutionsgeschehens einschließlich ihrer russischen und europäischen Vorbilder, beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis von Ideologie und Gewalt und beschreibt die Folgewirkungen der über 70-jährigen Herrschaft des Bolschewismus für die politische Kultur des heutigen Russlands.


Die Tagung gliedert sich in vier Hauptabschnitte, die von einem Eröffnungsvortrag und einem Abendvortrag umrahmt werden.

Ein erster Tagungsblock behandelt die ideologischen Grundlegungen, Vorläufer und Ideengeber der russischen Revolution. Das Wechselverhältnis von europäischem Aufklärungsdenken und russischer Philosophietradition steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie der Vorbildcharakter, den die Französische Revolution von 1789, hier insbesondere die Jakobinerherrschaft ab 1792, für die bereits von Lenin (und nicht erst von Stalin) ausdrücklich gebilligte Methode radikaler Gewaltanwendung gegenüber allen politischen Gegnern besessen hat. Auch die dabei zum Tragen kommenden Einwirkungen slawophiler Ideensprengsel sowie die Formwandlungen des westlichen Marxismus im präbolschewistischen und bolschewistischen Denken werden in eigenen Vorträgen thematisiert.

Der zweite Tagungsblock widmet sich der Dialektik von Ideologie und Terror. Hier kommt erneut die Rolle der Gewalt als zentrales Mittel und beherrschende Methode der Bolschewiki zur Sprache. Theoretisch wird dies am Beispiel der leninschen Philosophie vorgeführt, praktisch am Beispiel des „Terrors“ in der Frühphase der bolschewistischen Herrschaftssicherung präsentiert. Frühen westlichen Deutungen des Bolschewismus – positiven wie negativen Stimmen, vor allem aus Deutschland, gleichermaßen – aber auch dem bolschewistischen Anspruch, dem eigenen Weg universale Gültigkeit zu verschaffen, wird in Spezialvorträgen nachgegangen.

Ein dritter Themenblock richtet den Blick auf die Nachwirkungen der über 70-jährigen bolschewistischen Herrschaft im heutigen Russland. Das Erkenntnisinteresse gilt hier, zum einen, der Verknüpfung von „russischer Idee“ (einer Gedankenfigur des 19. Jahrhunderts) und bolschewistischer Ideologie unter Lenin und Stalin; zum anderen der Einschätzung der bolschewistischen Terrorherrschaft in der post-sowjetischen Gesellschaft; schließlich der Bewertung des Verhältnisses von Russland zu Europa in der innerrussischen wie auch westlichen Debattenkultur seit den frühen 1990er Jahren.

Der vierte Tagungsblock geht auf ein Ergebnis umfangreicher Recherchen für die inhaltliche Konzeption dieser Tagung zurück. Es gab einen Kontakt zum Leiter der Evangelischen Akademie Sachsen Anhalt e.V., Herrn Friedrich Kramer, in Bezugnahme auf die von seiner Akademie vom 04. bis 06. November 2016 in Wittenberg veranstalteten Tagung „Der Roter Terror und die Kirchen“. Unserer gemeinsamen Überzeugung nach fand mit dieser Tagung schon eine gelungene Auseinandersetzung mit einem wichtigen Teilaspekt auch unseres Hauptthemas statt. Allerdings war bei dieser Tagung eine Dokumentation nicht vorgesehen gewesen. So hielten wir es für eine sinnvolle Idee, die wesentlichen Tagungsergebnisse, in Form von Übersetzungen, vierer, im russischen Typoskript vorliegender Referate, auch unserer Tagung beizusteuern. Für einen weiteren Mehrwert halten wir, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Referate in unserem geplanten Tagungsband mit zu veröffentlichen.


Das Tagungsprogramm finden Sie hier: Tagungsprogramm


Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Um Anmeldung bis 1.11.17 wird gebeten unter

Gäste- und Tagungshaus Komensky
Comeniusstraße 8
02747 Herrnhut
www.komensky.de

Telefon +49 (0) 35873 338-40
Telefax +49 (0) 35873 338-59
E-Mail info@komensky.de


Kooperationspartner: Technische Universität Chemnitz, Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens, Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung, Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.,

Förderer: Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Konrad-Adenauer-Stiftung, Landkreis Görlitz

VORTRAG „Räume und Grenzen – Ideen und Identitäten. Gibt es eine gemeinsame Geschichte Europas?“

Datum: 25.10.17
Zeit: 19:00

Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei


Referent:
Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll
(Professor für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jh. der Technischen Universität Chemnitz)

Anmeldung:
Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei

Information:
Dieser Vortrag ist die Essenz eines längeren Aufsatzes, mit dem Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll den Auftakt einer kleinen Schriftenreihe gibt, die die Akademie Herrnhut (AH) nun jedes Jahr als eine „geistige Lieferung“ in einem auch besonderen Format herausgeben wird.

ZITTAUER REDEN „Perspektiven Deutsch-Polnischer Nachbarschaft in einem fragilen Europa und das Erbe der weitgehend friedlichen (nationalen) Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989/90“

Datum: 19.10.17
Zeit: 19:00

Ort: Johanniskirche Zittau, Johannisplatz 1, Zittau
Eintritt: frei


Am 19. Oktober 1989 versammelten sich mehr als 10.000 Oberlausitzer in drei Zittauer Kirchen, um das Neue Forum kennen zu lernen. Der 19.10.1989 wurde zur bis dahin größten Demonstration politischen Veränderungswillens in der Oberlausitz seit dem 17. Juni 1953. Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Oberlausitz versammelten sich in Zittau, um die Anliegen des Neuen Forum zu unterstützen. Zeitgleich fanden auch in Osteuropa politische Umbrüche ihren Höhepunkt.

Der Historiker und Theologe Dr. Robert Żurek, Leiter der Europäischen Stiftung Kreisau, beleuchtet vor diesem Hintergrund Perspektiven Deutsch-Polnischer Nachbarschaft in einem fragilen Europa und das Erbe der weitgehend friedlichen (nationalen) Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989/90.


Die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur konzentriert sich vorwiegend auf die großen Städte wie Leipzig, Dresden oder Berlin. Opposition und Widerstand fand allerdings auch auf den Zittauer Straßen seinen Ausdruck. Dabei handelt es sich um Auseinandersetzungen, die sich unterschiedlich vollzogen haben und deren langfristige Auswirkungen sich auch in der deutschen und in der polnischen Gesellschaft sowie ihrem gegenseitigen Verhältnis zeigen. Während Europa unter dem Druck steht, gemeinsame Antworten auf die Anforderungen der Globalisierung zu finden, finden gleichzeitig unter den Mitgliedsstaaten von vielen nicht mehr nachvollziehbare politische Auseinandersetzungen um die Zukunft der EU statt.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet Dr. Robert Żurek unterschiedliche Perspektiven der deutsch-polnischen Nachbarschaft aus der bilateralen bzw. euroregionalen Perspektive.


Dr. Robert Żurek studierte Geschichte und katholische Theologie und promovierte im Fach Geschichte. In den Jahren 2003-2006 war er Forschungsstipendiat des Deutschen Historischen Instituts Warschau, in den Jahren 2006-2012 war er zuerst wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann stellvertretender Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Zwischen 2013 und 2016 leitete er die Breslauer Abteilung des Instituts für Nationales Gedenken. Robert Żurek veröffentlichte zwei Monographien, zwei Interviewbände sowie zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Pressebeiträge. Sein wissenschaftliches Interesse gilt vor allem den deutsch-polnischen Beziehungen im 20 Jahrhundert. Daneben ist er Autor bzw. Mitautor eines Dokumentarfilms, einiger Radiofeatures und zweier Ausstellungen. Seit dem 01.09.2016 ist er Vorstandsmitglied der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und Leiter der Europäischen Akademie Kreisau.

VORTRAG „Chronisten des stalinischen Gulags: Warlam Scharlamow und Alexander Solschenizyn“

Datum: 30.08.2017
Zeit: 19:00
Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Comeniusstraße 8 – 10, 02747 Herrnhut
Eintritt: frei

Der Vortrag „Chronisten des stalinistischen Gulags: Warlam Scharlamow und Alexander Solschenizyn“ legt einen besonderen Schwerpunkt auf die wirkmächtigsten Chronisten des Gulags, die ihre Zeugenschaft in umfänglicher Literatur hinterlassen haben und so das sowjetische Lagersystem als Inbegriff sowjetischer Herrschaft vermitteln. Bei Alexander Solschenizyn geht es im Wesentlichen um seinen „Archipel Gulag“, bei Warlam Scharlamow werden die Kalyma-Geschichten behandelt.

Der Vortrag ist eingebettet in eine deutschlandweite 10-teilige Projektreihe, die wichtige Aspekte der ca.70-jährigen totalitären Herrschaft von 1917 bis zum Ende der Sowjetunion sowohl in der Sowjetunion als auch in den Ostblockstaaten, denen nach dem Zweiten Weltkrieg die sowjetische Variante des Sozialismus oktroyiert wurde, beleuchtet .

Referent: Yuriy Prokhasko (Germanist, Literaturwissenschaftler am Institut für Literaturforschung der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, Lviv)
Moderation: Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist, seit 1968 als DDR-Oppositioneller engagiert; Badingen OT Klinke)
Hauptkooperationspartner: Bundeszentrale für politische Bildung, Wolfram Tschiche
Lokaler Kooperationspartner: Umweltbibliothek Großhennersdorf, Akademie Herrnhut
Förderer: Bundeszentrale für politische Bildung

SEMINAR: „Hannah Arendts Kritik der totalitären Herrschaft und ihr Versuch der Wiedergewinnung des Politischen“

Datum: 12.05.17 – 13.05.2017

Zeit: 10.00 Uhr

Ort: Komensky Gäste- und Tagungsstätte, Commeniusstraße 8 – 10, 02747 Hernhut

 

Hannah Arendts (1906 – 1975) Denken und Werk sperren sich gegen vorschnelle Zuordnungen. Als Jüdin, Flüchtling und Philosophin stand sie zwischen den Kulturen und politischen Fronten. Ihr Leben war geprägt von der Erfahrung der Verfolgung, des Holocaust und des Exils in den USA. Zeitlebens wehrte sie sich gegen die Versuchung geschlossener Systeme und hat dennoch einen weitgehend eigenständigen philosophischen Entwurf hinterlassen.

Ihr Interesse galt einer Neubestimmung des Politischen mit dem Ziel, jene politischen und kulturellen Bedingungen zu ermitteln, welche die Freiheit der Minderheiten und der Andersdenkenden sichern. Arendts Betonung von Pluralität, Kommunikation und gegenseitiger Verantwortlichkeit erwächst aus dieser leidenschaftlichen Suche nach den Möglichkeiten humanen politischen Handelns. Das Politische ist die geschichtliche Durchbruchstelle, in der freies Handeln als Ereignis sichtbar wird.

In diesem Kontext hat die Philosophin eine Analyse des Nationalsozialismus und des Stalinismus vollzogen und beide Systeme mit dem Begriff „totale Herrschaft“ charakterisiert. Beide Varianten des Totalitarismus stehen für Freiheitsvernichtung, und damit wird in der Perspektive Arendts die Autonomie des Politischen liquidiert.

Ihre analytischen Bemühungen hatten großen Einfluss auf die Ausgestaltung der sog. Totalitarismustheorie vor allem seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Streit um die Gültigkeit dieser Theorie – samt ihrer politischen Implikationen – ist bis zum heutigen Tage nicht abgeebbt.

Somit soll u.a. während des Seminars einerseits Arendts Kritik der totalitären Herrschaft und andererseits die Bedeutungsfelder vom tätigen Leben und damit auch ihr Konzept von der Autonomie der Politik behandelt und diskutiert werden.

Es sind unterschiedliche Methoden und Medien vorgesehen (u.a. Textarbeit, Dokumentarfilm, Powerpoint).

 

Referent/in:

  • Blanka Mouralova (Politologin, Mitarbeiterin am Institut für Totalitarismusforschung Prag, Publizistin; Prag);
  • Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph, Publizist; Badingen OT Klinke)

 

Seminarleitung:

Wolfram Tschiche

 

Veranstaltungsträger und Kooperationspartner:

Eine Veranstaltung der Umweltbibliothek Großhennersdorf in Kooperation mit der Akademie Herrnhut

AUSSTELLUNG, VERNISSAGE, TAGUNG, PUBLIKATIONEN: Denken im Zwiespalt – Zum 200. Geburtstag des Philosophen Hermann Lotze

Datum: 19.05.17 – 24.09.17

Ort: Stadtmuseum Bautzen, Kornmarkt 1, 02625 Bautzen

Aus Anlass des 200. Geburtstages des in Bautzen geborenen Philosophen Hermann Lotze zeigt das Museum Bautzen vom 19. Mai bis zum 24. September 2017 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Denken im Zwiespalt – zum 200. Geburtstag des Philosophen Rudolph Hermann Lotze“.

Heute in Deutschland fast vergessen, galt Lotze noch bis in die 1920er Jahre als einer der bedeutendsten deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts. Mit seiner Arbeit traf er eines der tiefsten Bedürfnisse seiner Zeit, nämlich eine Synthese herzustellen zwischen dem Idealismus, wie er durch Kant und seine Nachfolger in Deutschland wirkte, und den mechanistischen Ansichten der sich rasant entwickelnden Naturwissenschaften.

Als Mediziner selbst in den Naturwissenschaften ausgebildet, andererseits auch der Kunst und Religion von Jugend an zugetan, versuchte er, „die Ansichten des Materialismus zu reproduzieren, ohne seine Prinzipien zu teilen.“ (MP §149) In seinem Hauptwerk „Mikrokosmus“ erhoffte Lotze den Nachweis dafür zu erbringen, „wie ausnahmslos universell die Ausdehnung und wie völlig untergeordnet die Bedeutung der Sendung ist, welche der Mechanismus in dem Baue der Welt zu erfüllen hat.“ (MK I, Vorwort)

Wie der Titel „Mikrokosmus“ schon zeigt, galt Hermann Lotzes Hauptinteresse dabei immer der Frage nach dem Menschen. Als erster führte er den Begriff des Wertes in den Bereich der Philosophie ein. Er wurde zum wichtigen Anreger für Denker des beginnenden 20. Jahrhunderts, für die Phänomenologie, den Neukantianismus und den Pragmatismus. In Amerika gilt er noch heute als einer der wichtigsten deutschen Philosophen.

Die Ausstellung: Bücher, Briefe, Dokumente, Fotos etc. zu Lotzes Biografie nehmen nur den kleineren Teil der etwa 250 m² Ausstellungsfläche ein. Der weitaus größere Teil beschäftigt sich anhand von anschaulichen und zum Teil interaktiven Modellen sowie einigen nachvollziehbaren Experimenten mit dem philosophischen Inhalt seines breitgefächerten Werkes: Metaphysik, Naturphilosophie und -geschichte, Physiologie, Psychologie, Ethik, Geschichte, Religionsphilosophie, Logik und Ästhetik.

Die wissenschaftliche Tagung findet am 20. und 21. Mai im Museum Bautzen statt. Sie wird nicht nur die Themen der Ausstellung, der zeitgleich im Museum Bautzen z sehen ist, wissenschaftlich vertiefen, sondern auch weitere Aspekte seines Denkens in den Mittelpunkt rücken. Die Wirkungsgeschichte Lotzes in Europa und den USA wird von hochkarätigen Referenten aus dem In- und Ausland beleuchtet und der Frage nach seiner Bedeutung für die Gegenwart nachgegangen. Es wird um eine vorherige Anmeldung per Telefon oder Mail gebeten.

Publikationen: In einer dreiteiligen Reihe erscheinen ein reich bebilderter Ausstellungskatalog (1), ein Transkriptionsband mit Mitschriften von Lotze-Vorlesungen zur Religionsphilosophie und Psychologie sowie einigen Briefen (2) und im Anschluss an die Tagung ein Tagungsband mit den gesammelten Vorträgen (3).

 

Infos zur Tagung: Tagungsflyer

Mehr: http://www.bautzen.de/museum-bautzen.asp?iid=1341&mid=341&uid=0

 

 

Seminar: Wie man das Überleben überlebt – Der Holocaust in der Perspektive des ungarischen Literaturnobelpreisträgers Imre Kertesz

Zum Inhalt:

Imre Kertesz, der im März 2016  gestorben ist, wurde 1929 in Budapest geboren und 1944 als jüdischer Jugendlicher nach Auschwitz deportiert, schließlich 1945 in Buchenwald befreit. Seit 1953 lebte er in Budapest als freier Schriftsteller. Jahrelang wurde Kertesz in seiner Heimat todgeschwiegen, nicht nur weil dem kommunistischen Regime kritisch gegenüberstand, sondern auch weil sein literarisches Schaffen der offiziellen Ästhetik
widersprach.

Somit wurde sein Auschwitz- Buch „Roman eines Schicksalslosen“ durch die ungarische Zensurbehörde zweieinhalb Jahre am Erscheinen gehindert. Dazu bemerkt  der Autor: „Ein Buch, das die Befreiung aus dem Lager nicht als Befreiung beschrieb, konnten sie nicht ertragen.“
Gegen seine pessimistische Erwartung, dass nie ein Schriftsteller ungarischer Sprache mit dem höchsten Literaturpreis der Welt ausgezeichnet werden könnte, erhielt Kertesz im Jahr 2002 „für sein schriftstellerisches Werk, das die zerbrechliche Erfahrung des Einzelnen gegenüber der barbarischen Geschichte behauptet“, den Nobelpreis für Literatur.

Dieses Seminar verfolgt nicht nur die Absicht, das literarische Werk Imre Kertesz’ vorzustellen, sondern unter Zuhilfenahme seines Werkers die Gründe für das Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts mit dem Namen „Auschwitz“ zu analysieren und zu diskutieren.
Dabei werden wir u.a. bestimmten Schlüsselbegriffen von Kertesz nachgehen, wie z. B. „Auschwitz“, „Holocaust“, „Antisemitismus“, „Totalität/ Totalitarismus“, „Schicksal/ Schicksallosigkeit“, „Zeugnis geben“, „atonales Schreiben“.

Schwerpunkte des Seminars:

  • Leben und Werk Imre Kertesz‘
  • Zum Begriff „Holocaust“
  • Kertesz‘ „Auschwitz- Mythos“
  • die Besonderheit von Kertesz‘ Antisemitismus-
    Interpretation
  • Totalitarismus und Schicksal im Sinne Kertesz
  • Imre Kertesz über das Schreiben

Es kommen unterschiedliche Methoden und Medien zum Einsatz.

Termin: 28.01.2017; 09:30-17:00 Uhr

Ort: 

KOMENSKÝ, Gäste- und Tagungshaus,
Comeniusstraße 8+10,
02747 Herrnhut

Veranstalter:

Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V. und Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

Referenten:

Dr. Radka Denemarkova (Schriftstellerin, Übersetzerin, Germanistin; Prag);

Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph; in der DDR- Opposition engagiert; Badingen OT Klinke)

Bitte melden Sie sich/ meldet Euch spätestens bis zum 15.01.17 im Komensky Gäste- und Tagungshaus an. (Tel.: 035873 338-40, E-Mail: info@komensky.de)

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Einladung.

Wir freuen uns Sie als Teilnehmer begrüßen zu dürfen!