Herzlich Willkommen!

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Wir laden Sie ein, gemeinsam geisteswissenschaftliche Perspektiven zu fördern, zu entwickeln und zu gestalten. Entdecken Sie das wissenschaftliche Potential unserer Region und darüber hinaus sowie Angebote für die politische und kulturelle Bildung auf vollkommen neuen Seiten!

Diese Webseite sehen wir als interaktive Schnittstelle, die den offenen Diskurs über Themen, Informationen und Wissen kontinuierlich vorantreibt sowie wichtigen Veranstaltungen und Anliegen ein Forum bietet. Dafür werden wir die Angebote sukzessive erweitern und freuen uns über nachhaltige und engagierte Mitarbeit in jeder Form.

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Aktuelle Beiträge

Seminar: „Die Dialogphilosophie des polnischen Priesters und Philosophen Jozef Tischner“

Datum: 24.und 25.06 .2016

Leiter: Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph)

Ort & Anmeldung: Tagungshaus der Brüder-Unität, Comeniusstraße 8, 02747 Herrnhut,Telefon: (035873) 33840 oder Mail: mail@umweltbibliothek.org

Zum Inhalt:

Tischner war einer der wichtigsten polnischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts; und dennoch ist sein philosophisches Werk in Westeuropa kaum bekannt. In deutscher Sprache sind bisher vier Bücher veröffentlicht, so z.B. die beiden Teile seines philosophischen Hauptwerkes „Das menschliche Drama“ (1989) und „Der Streit um die Existenz des Menschen“ (1998). In diesen Büchern entwickelte Tischner die Grundzüge seiner Dialogphilosophie u.a. auch als Reaktion auf die Zerstörung der Menschlichkeit durch die totalitären Regime des 20. Jahrhunderts.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei!

Eine Kooperation zwischen dem Sächsischen Landebeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und der Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.

Bitte entnehmen Sie weitere Details der Einladung Jozef Tischner

Wir freuen uns auf Sie!

Seminar: „Freiheit und Verantwortung im Denken des tschechischen Philosophen Jan Patočka“

Zu Jan Patočka:

Das Leben des bedeutenden tschechischen Philosophen Jan Patočka (1907 – 1977) umfasst die Schrecken des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1907 geboren, erlebte er den Ersten und Zweiten Weltkrieg und weitere 30 Jahre kommunistische Vormundschaft bis zu seinem Tode im Jahr 1977. Sein Schicksal steht beispielhaft für viele Intellektuelle, deren Leben und Arbeiten von einem totalitären Regime eingeschränkt und unterdrückt wurde. Das Außergewöhnliche im Leben Patockas bestand darin, dass er es wagte, aus dem Schatten der Geschichte herauszutreten und die Verantwortung für den Lauf des Geschehens selbst zu übernehmen.

Das philosophische Denken Patočkas ist von der Phänomenolgie Husserls und der Philosophie Heideggers beeinflusst worden. Von beiden wurde er unterrichtet. Seine universitäre Laufbahn als Philosophieprofessor wurde mehrfach durch die jeweilige politische Macht unter­brochen: Während der Nazi-Okkupation der Tschechoslowakei und der kommunistischen Diktatur wurde ihm bis auf die Jahre 1948 – 1950 und nach dem „Prager Frühling“ 1968 – 1972 jegliche Tätigkeit an der Universität verboten. Patočka arbeitete als Übersetzer am Masaryk-Institut, am pädagogischen Instituts der Akademie der Wissenschaften und am philosophischen Institut. Daneben hielt er Vorträge in Privatwohnungen, in den 1960ziger Jahren auch als Gastdozent in Deutschland und Frankreich. 1968 berief man Patočka zum Professor an der Karls-Universität in Prag; aber schon 1972 wurde er zwangspensioniert.

Der Name Patocka ist auch eng mit der Comenius-Forschung verbunden. In origineller Weise gelingt es dem Philosophen, die Vielgestaltigkeit des 17. Jahrhunderts darzustellen. Aktualität gewinnen seine Analysen dadurch, dass er uns diese Zeit als den Beginn der Entwicklung moderner Rationalität vor Augen führt, die von ihren Anfängen an Alternativen zu einer bloß instrumentellen Vernunft bereithielt. Comenius wird für Patocka zu einem exemplarischen Denker, der die heterogenen
Impulse seiner Zeit zu einem Einheitskonzept, der Pansophie, vereinigen wollte.

Das dritte Verbot seiner Lehrtätigkeit, im Jahr 1972, war der Beginn seines aktiven Engagements für die politische Opposition, die ihn schließlich zum gedanklichen Vorreiter und einer der ersten Sprecher der Dissidentenbewegung Charta 77 machte. Patočka stirbt nach mehreren Verhören durch die Staatspolizei an einem Gehirnschlag. An seinem Begräbnis nahmen trotz Überwachung und Kontrolle durch die Staatssicherheit über 1000 Trauernde teil.

Schwerpunkte des Seminars:

  • Leben und Werk Jan Patockas;
  • Philosophische Traditionen im Denken Patockas:  Husserl (Phänomenologie) und Heidegger;
  • Freiheit und Verantwortung- Freiheit und Verantwortung als philosophische Hauptthemen Patockas;
  • Existenz und Geschichte- Die zerbrochene Harmonie;
  • Patockas politisches Engagement im Rahmen der „Charta 77“;
  • Patockas Forderung nach einer moralischen Politik;
  • Patockas Comenius-Interpretation

Es kommen unterschiedliche Methoden und Medien zum Einsatz.

Termin:   04.11.-05.11.2016
Freitag:   18.00 – 21.00 Uhr
Samstag: 09.30 – 17.00 Uhr

Ort: 

KOMENSKÝ, Gäste- und Tagungshaus,
Comeniusstraße 8+10,
02747 Herrnhut

Veranstalter:

Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V. und Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V.

Referenten:

Jan Sicha (Historiker, Botschaftsrat, Stadtplaner, Publizist, ehem. Prager Studentenführer 1989; Prag)

Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph; in der DDR- Opposition engagiert; Badingen OT Klinke)

 

Bitte melden Sie sich/ meldet Euch spätestens bis zum 28.10.16 unter folgender Emailadresse an:
w.tschiche@t-online.de
Tel.: 039325/ 22359

Wegen der Übernachtungs- und Verpflegungskosten wenden Sie sich/ wendet Euch bitte an Herrn Przyluski (Tagungshaus s.o.).

Wir freuen uns Sie als Teilnehmer begrüßen zu dürfen!

Tagung: „Wirkung der Reformation – Eine kritische Betrachtung der langfristigen Folgen der Reformation“

Termin: 11.-12.11.2016

Ort: Gäste- und Tagungshaus Komensky, Comeniusstraße 8, 02747 Herrnhut

Veranstalter: Umweltbibliothek Großhennersdorf e. V. und Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e. V.

Leitung: Dr. Dietrich Meyer

Inhalt:

Die Referate der Tagung zeigen die Wirkung der Reformation in ihrer geschichtlichen, politischen, theologischen, ethischen, pädagogischen und wirtschaftlichen Dimension auf. So wird u. a. der bedeutendste Pädagoge des 17. Jahrhunderts in unserer Kultur, Jan Amos Comenius, der Begründers der Didaktik, in seiner prägenden Wirkung auf die Entwicklung zu unserem heutigen Verständnis von Schulwesen vorgestellt.

Programm:

Freitag, 11. 11. 2016

14 :00 Uhr     Ankunft

14.30 Uhr     Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden der  Akademie: Professor Dr. Albert Löhr

15: 00 Uhr    Karlstadt und Müntzer – Luthers „schwärmerische“ Gegner“: Dr. Volkmar Joestel (Wittenberg)

16: 00 Uhr    Reformation im Spannungsfeld zwischen Revolution und Utopie: Wolfram Tschiche

17: 30 Uhr     Frömmigkeit im Übergang vom Spätmittelalter zur Reformation: Professor Dr. Armin Kohnle (Leipzig)

19: 00 Uhr     Abendbrot

20: 00 Uhr    Martin Luther und die Juden: Professor Dr. Dorothea Wendebourg (Berlin)

21: 30 Uhr     Gemütliches Beisammensein

 

Sonnabend 12. 11. 2016

8: 00 Uhr      Frühstück

9: 00 Uhr     Luthers Nachbarn, Luthers Gegner: altgläubige Kontroverstheologen: Professor Dr. Bernward Schmidt (Aachen)

10: 30 Uhr     Kaffee

11: 00 Uhr    Johann Amos Comenius zwischen der kleinen und der großen Unität – Schritte zur Vollendung der Reformation: Pfarrer Karl-Eugen Langerfeld (Niesky)

12: 30 Uhr     Mittagessen

13: 30 Uhr    Reformation und ihre Impulse für die Ökonomie: Professor Dr. Hans Frambach (Wuppertal)

15: 00 Uhr    Die Reformation und ihr Verhältnis zur Ostkirche: PD Dr. Reinhard Flogaus (Berlin)

16: 30 Uhr     Kaffee

17: 00 Uhr    Die Reformationsjubiläen in der Oberlausitz: Pfarrer Dr. Alexander Wieckowski (Großhennersdorf)

18: 15 Uhr     Abendbrot

19: 30 Uhr    Die Reformation und ihre Wirkungen in der Gegenwart: Professor Dr. Dr. Johannes Schilling (Kiel)

21 Uhr           Ende der Tagung

 

Anmeldungen richten Sie bitte an das Gäste- und Tagungshaus Komensky in Herrnhut.

Wir freuen uns Sie zur Tagung begrüßen zu können!

Seminar zu Leszek Kołakowski

Thema des Seminars:

Leszek Kołakowskis Entwicklung vom marxistischen Philosophen zum christlichen Mystiker.

Termin:  

04. und 05. 12. 2015

  • 04.12.: 18.00 – 21.30 Uhr
  • 05.12.: 09.30 – 16.30 Uhr

Den Flyer finden Sie  hier.

Ort:

KOMENSKÝ – Gäste- und Tagungshaus Herrnhut

Comeniusstraße 8+10

02747 Herrnhut

 

Veranstalter:

Umweltbibliothek Großhennersdorf e.V. in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Verantwortlich für Inhalt und Organisation ist die Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung e.V.

 

Seminarleitung:

Wolfram Tschiche (Theologe, Philosoph; Badingen OT Klinke)

Jan Sicha (Historiker, Publizist, Botschaftsrat; Prag)

 

Wir freuen uns Sie als Teilnehmer begrüßen zu dürfen!

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Jahrestagung der Akademie Herrnhut 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

Thema der Tagung:

Lukas von Prag – der vergessene Reformator
Die böhmische Reformation und ihre Beziehung zu Deutschland

 

Termin:

19.-21.11.2015

 

Ort:

KOMENSKÝ Gäste- und Tagungshaus
Comeniusstraße 8
02747 Herrnhut
Deutschland
Veranstalter:
Akademie Herrnhut

Leitung:

Dr. Dietrich Meyer

 

Inhalt:

Lukas von Prag (1460-1528) gilt als der zweite Begründer der Alten Brüder-Unität und hat

durch zahlreiche Schriften ihr theologisches Fundament gelegt. 1522 nahm er Kontakt mit

Luther auf und beschäftigte sich mit den theologischen Grundfragen der deutschen

Reformation. Seit 1525 setzte er sich mit Gedanken der Schweizer Reformatoren um

Huldreich Zwingli auseinander. In dieser Spannung zur reformatorischen Bewegung in

Deutschland und Westeuropa traf er eigene grundlegende Entscheidungen, die die

theologische Prägung der Alten Brüder-Unität ausmachen. Lukas von Prag ist heute

weitgehend vergessen, darum soll seine vielfältige Tätigkeit, seine theologische Herkunft

und Wirkung aus heutiger Sicht genauer untersucht werden.

 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!!

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@akademie-herrnhut.de oder meyerht@t-online.de

(Um einen Tagungsbeitrag von 20 Euro wird gebeten)

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Konferenz: Erzählte Grenzräume in der mittel- und osteuropäischen Literatur nach 1989

Termin:

29.-30.102015

 

Ort:

Stephanssaal inm Postgebäude der EUV

Logenstr. 9-10

Frankfurt an der Oder

 

Veranstalter:

Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte,

Exil und Migration, Kulturwissenschaftliche Fakultät,Europa-Universität Viadrina

Dr. Andree Michaelis (Koordination)

 

Inhalt:

Mittel- und Osteuropa wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder durch nationale und territoriale Grenzziehungen geprägt, durchquert, durchkreuzt und zerteilt. Doch zugleich repräsentieren diese Gebiete auch einen gemeinsamen Alltagsraum von Bewohnern unterschiedlicher politischer, kultureller und religiöser Provenienz. In keinem anderen Medium wurde dies in den vergangenen 25 Jahren so vielfältig und differenziert reflektiert wie in der Literatur aus diesen Regionen und über diese Regionen, die oftmals nicht die Grenzen und das Umgrenzte, sondern gerade die Räume dieser Begrenzungsversuche selbst zum Gegenstand hat. Literatur wird in diesem Zusammenhang verstehbar als Inszenierungs- und Analysemedium von Alltagserfahrung, die in „Übergangslandschaften“ (Karl Schlögel) wie den böhmischen Gebieten, der Bukowina, Galizien, dem Banat und vielen anderen multiethnischen und plurireligiösen Regionen in Mittel- und Osteuropa zur Entfaltung kam. Indem sie die Vielfalt literarischer Repräsentations- und Reflexionsformen aufzeigt, leisten die Beiträge dieser internationalen Tagung einen – längst überfälligen – literaturwissenschaftlichen Beitrag zur Grenzforschung im Rahmen des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION.

 

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Exkursion nach Mladá Boleslav/ Jungbunzlau

Ergänzend zur aktuellen Jan-Hus-Ausstellung in den Städtischen Museen Zittau und in Vorbereitung zur Tagung über Lukas von Pragder Akademie Herrnhut erfolgt am 04.11.2015 eine Exkursion nach Mladá Boleslav/ Jungbunzlau.

Termin:

04.11.2015

Inhalt:

Auf den Spuren von Lukas von Prag

Lukas von Prag (1460-1528) gilt als der zweite Begründer der Alten Brüder-Unität und hat durch zahlreiche Schriften ihr theologisches Fundament gelegt. Er nahm das Erbe von Jan Hus auf, gestaltete es um die Jahrhundertwende neu, ist aber heute neben den großen tschechischen und deutschen Reformatoren weitgehend vergessen. 1522 nahm er Kontakt mit Luther auf und beschäftigte sich mit den theologischen Grundfragen der deutschen Reformation. Seit 1525 setzte er sich mit Gedanken der Schweizer Reformatoren um Huldreich Zwingli auseinander. Er lebte auf dem Karmel in Mladá Boleslav (Jungbunzlau), wo er auch starb. Zur Vorbereitung einer Tagung zu Lukas von Prag vom 19. bis 21. November in Herrnhut besuchen wir seine Wirkungsstätte.

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Jan Hus Tagung

Termin:

29.10.-01.11. 2015

 

Ort:

KOMENSKÝ Gäste- und Tagungshaus
Comeniusstraße 8

02747 Herrnhut
Deutschland

 

Inhalt:

»Nichts als die Wahrheit«

Der tschechische Theologe und Kirchenreformer Jan Hus (1371/72-1415) gilt als Inspirator der Reformation in Böhmen und Vorläufer Martin Luthers. Als Rektor der Prager Karlsuniversität und Prediger an der Bethlehemskapelle zog er sich mit seiner öffentlich geäußerten Kritik an den Missständen der Kirche den Zorn des Klerus zu. Da die Prager Oberschicht zu seiner Zeit überwiegend deutsch geprägt war, entwickelten Jan Hus‘ Predigten in tschechischer Sprache auch soziale und nationale Sprengkraft. Die Konfrontationen mündeten in einen von der Kurie angestrengten Prozess, der mit Hus‘ Verbrennung auf dem Konstanzer Konzil endete.

600 Jahre nach seinem Tod auf dem Scheiterhaufen haben Ideen und Ideale von Jan Hus nichts an Aktualität eingebüßt. Die Suche nach der Wahrheit, danach, wie wir das eigene Leben und das der Gesellschaft am Evangelium orientieren und dafür einstehen können, bewegt auch heute. Das Erbe von Jan Hus lebt fort: in Tschechien, in Deutschland, in der Brüdergemeine. Lebt das Erbe fort?

Neben Vorträgen und Diskussionen bietet das Hus-Wochenende am Samstag die Aufführung des Oratoriums »Jan Hus« von Carl Loewe, inklusive einer Werkeinführung. Ein Höhepunkt des Wochenendes ist die Verleihung des Jan-Hus-Predigtpreises der Brüder-Unität am Sonntag.

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Tagung: Grenzenloses Europa? Vom Kalten Krieg zum Gemeinsamen Europäischen Haus – 30 Jahre Schengen

 

 

 

 

 

 

 

 

Termin:

22.-24.10.2015

 

Ort:

Schlesisches Museum Görlitz

Brüderstraße 8,

02826 Görlitz

 

Veranstalter:

Gemeinsame Tagung der Ranke-Gesellschaft, der Akademie Herrnhut, des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, der Stiftung Universität Hildesheim und der Technischen Universität Chemitz

 

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll (TU Chemnitz), Dr. Andreas Pudlat (Universität Hildesheim)

 

Das Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer

 

Anmeldeschluss:

20.Oktober 2015 – bei Jasmin Hain: jasmin.hain@s2012.tu-chemnitz.de

Die Tagungsteilnahme ist kostenfrei!

Veranstaltungen der Akademie Herrnhut 2012-2015

Nähere Informationen dazu hier

Regionales Zukunftsforum zum Thema: „Gemeinwohlökonomie – ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft auch für die Oberlausitz?“

Zu Ehrendes 80. Geburtstags von Rudolf Bahro

Termin: 16.09.2015

Ort: Gut Pommritz

Veranstalter: Bündnis Zukunft Oberlausitz, Hochschule Zittau/ Görlitz, WBS Training AG

Tagungsprogramm

Teilnahmeanmeldung bis zum 9.September 2015 per Email an: maik.hosang@posteo.de

Schriftenreihe der Akademie Herrnhut, Band 3

Heinrich Melchior Mühlenberg und der Katharinenhof zu Großhennersdorf

Autoren: Thomas Müller-Bahlke, Alexander Wieckowski

ISBN 978-3-86276-165-4

 

 

 

 

 

Zum Inhalt:

Anlässlich des 300. Geburtstages von Heinrich Melchior Mühlenberg (1711–1787), der als „Patriarch der Lutherischen Kirche Nordamerikas“ gilt, wurde nicht nur in Halle und den USA an dessen Lebenswerk erinnert, sondern auch in Großhennersdorf/Oberlausitz, wo Mühlenberg als Inspektor des Armen- und Waisenhauses in den Jahren 1739 bis 1741 tätig war. Die beiden Referate, die von dem Direktor der Franckeschen Stiftungen, Dr. Thomas Müller-Bahlke, in der heute zu Herrnhut gehörigen Wirkungsstätte Mühlenbergs gehalten wurden, sollen hiermit der Öffentlichkeit vorgelegt werden. Sie geben einen guten Überblick über das Werden und die Bedeutung des Halleschen Theologen Mühlenberg. Müller-Bahlke gebührt das Verdienst, durch seine Dissertation über Mühlenberg von 1994 dessen Bedeutung für Deutschland neu entdeckt zu haben.
Der Ortspfarrer von Großhennersdorf, Pfarrer Alexander Wieckowski, hat eine akribische Forschungsarbeit geleistet und anhand der Akten seines Gemeindearchivs, aber auch auf der Basis weiterer Archive in Herrnhut und Dresden, die Geschichte des Katharinenhofes detailliert aufgearbeitet und alles greifbare statistische Material dazu vorgelegt. Dadurch wird am Beispiel einer Ortsanstalt das Leben und die Ausbildung der Waisenkinder nach dem Muster von Halle sehr anschaulich geschildert.